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St. Wilhadi-Gemeinde für halbes Jahr zu Gast in der St. Cosmae-Kirche

Sie stellen den Bauplan vor: Jürgen Fischer vom Kirchenvorstand St. Wilhadi, Pastor Götz Brakel, Superintendent Dr. Thomas Kück und Pastorin Claudia Brandy (Foto: am)
am. Stade. Nachdem das Äußere der St. Wilhadi-Kirche in Stade renoviert wurde, soll es nun ans Innere gehen. Die Kirche soll moderner und "ein geistlicher Kommunikationsraum werden", so Superintendent Dr. Thomas Kück. Dafür muss die Kirche ihre Türen für ein halbes Jahr, von Januar bis Juli 2017, schließen. Pünktlich zu den Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum soll sie dann in neuem Glanz erstrahlen.
Für die Zeit der Renovierung bietet die St. Cosmae-Kirche der Nachbargemeinde Unterschlupf. "Das ist eine organisatorische Herausforderung", sagt Kück. "Da hängt einiges zusammen". Trauungen, Taufen und Konfirmationen der beiden Gemeinden müssten unter einen Hut gebracht werden, auch die Küsterinnen müssten sich absprechen. Doch Pastoren und Kirchenvorstandsmitglieder sind zuversichtlich, dass dies ohne große Hindernisse klappen wird. Schließlich kooperieren die beiden Gemeinden seit Langem miteinander. Bereits beschlossen ist die Zusammenlegung der sonntäglichen Gottesdienste, die die Pastoren beider Gemeinden durchführen werden. Diese finden dann um 10 Uhr in der St. Cosmae-Kirche statt.
Rund 400.000 Euro wird die Gemeinde für die Renovierung aufbringen müssen. Die gleiche Summe wird voraussichtlich eine neue Orgel kosten. Dafür ist die Gemeinde auf Spenden angewiesen. Neben der Erneuerung der Beleuchtung und der Akustikanlage soll die Kirche allgemein flexibler werden. Dafür wird der Altarbereich um das Zweifache vergrößert. An dem neuen Alter wird der Pastor der Gemeinde zugewandt stehen können. Dazu kommt eine mobile Leinwand und ein bewegliches Taufbecken, das beispielsweise für große Konzerte zur Seite geschoben werden kann. Im nördlichen Seitenraum der Kirche sollen die Bänke losen Sitzgruppen weichen. Dort soll auch die neue Orgel Platz finden, die das Spielen moderner Stücke ermöglicht.
Die ersten kleinen Renovierungsarbeiten haben bereits am vergangenen Montag begonnen. Nach und nach wird der Putz von den Innenwänden abgeklopft, sodass der rote Backstein zum Vorschein kommt. Der Kirchenablauf wird durch diese Arbeiten aber nicht gestört.
• Weitere Infos und Daten zum Spendenkonto finden Sie auf www.wilhadi.de.