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Stade: Falschparker behindern Retter

Falschparker an der Ecke Bungenstraße/Kehdinger Straße (Foto: Jansen)
bc. Stade. Zum Glück ist dieser Feuerwehr-Einsatz noch einmal glimpflich ausgegangen, ärgerlich sind die Falschparker in der Altstadt jedoch allemal für die Retter. Denn blockieren Pkw, Lkw oder andere Vehikel die Durchfahrt in den schmalen Altstadtgassen, wird es schwierig, den Drehleiter-Wagen rechtzeitig zum Einsatzort zu manövrieren. Aus gegebenem Anlass weist die Feuerwehr auf das Problem hin.
Am frühen Sonntagmorgen des 13. August wurden die Rettungskräfte in die Kehdinger Straße gerufen. Ein Rauchmelder war angesprungen - mitten in der Altstadt mit ihren vielen Fachwerk-Häusern immer ein sehr heikles Thema. Mit ihrer Drehleiter düste die Feuerwehr in die Innenstadt, konnte allerdings nicht so schnell vor Ort sein, wie sie wollte, weil parkende Autos den Kurvenbereich von der Bungenstraße in die Kehdinger Straße blockierten.
„Das kostet uns wertvolle Zeit, selbst wenn wir wie in diesem Fall mit ein paar Mal Rangieren die Kurve meistern können“, mahnt Feuerwehr-Sprecher Stefan Braun. Glücklicherweise war der Brandherd nur eine verkohlte Pizza im Backofen und der Einsatz schnell beendet. Doch was geschieht im Ernstfall? Braun: „Wir rufen dringend dazu auf, ordungsgemäß auf den markierten Flächen zu parken.
WOCHENBLATT-Leser Ralph-Detlev Jansen wohnt direkt an der Ecke Bungenstraße/Kehdinger Straße. Er sagt: „Hier parken so gut wie jeden Tag Leute im Halteverbot, so dass auch die Hauseingänge massiv blockiert sind.“ Das Problem: Es werde kaum kontrolliert.