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Stade-Hahle: Ein ganzer Stadtteil in Partylaune

Zahlreiche Institutionen haben sich an der Organisation des Festes beteiligt. Das Orga-Team um Pastor Volker Dieterich Domröse (re.)
bc. Stade.Die Vorbereitungen für das 50-jährige Jubiläum der Markuskirche in Stade-Hahle laufen auf Hochtouren. Am 5. September 1965 wurde die Kirche geweiht. Gut ein halbes Jahrhundert später, am Samstag, 19. September, soll aus diesem Anlass rund um das Gotteshaus eine große Fete mit einem prall gefüllten Rahmenprogramm und viel Musik steigen.

Zahlreiche Institutionen haben sich an der Organisation beteiligt. Auch die Wohnstätte Stade feiert mit, sie begeht in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. "Wir sind eine junge Gemeinde und deshalb im besten Alter", sagt Volker Dieterich Domröse, Pastor in der Markusgemeinde, zu der neben Hahle auch die Ortschaften Wiepenkathen und Haddorf gehören.

Stadtteilfeste haben in Hahle am Lerchenweg eine lange Tradition, das letzte fand im Jahr 2011 statt. Los geht es am Samstag mit einem Jubiläumsgottesdienst um 10 Uhr in der Markuskirche. Mit dabei sind die St. Mark's Gospel Singers und als Ehrengast Landessuperintendent Hans Christian Brandy. Das bunte Bühnenprogramm mit einer großen Kreativ- und Genussmeile für Kinder und Erwachsene sowie vielen Infoständen startet um 11 Uhr.

Das soziale Netzwerk "Nachbarn im Stadtteil" präsentiert seine wertvolle Arbeit, der internationale Frauentreff zeigt einstudierte Tänze auf der Bühne. Auch die Flüchtlingsarbeit im Stadtteil wird ein Thema sein.

Die Wohnstätte bietet einen Dosenwurfstand und ein Preisrätsel an. Im Rahmen der Aktion "Werte bewegen" werden zwei Parkbänke aufgestellt, die von Graffiti-Künstler Leo Cordes verschönert werden. Um 15.30 Uhr demonstriert die Feuerwehr eine Unfall-Rettung. Zug I und die Jugendfeuerwehr Wiepenkathen sind am Start.

Mehrere Kindergärten und Kindertagesstätten kümmern sich um den Nachwuchs, basteln Hüte und gestalten Masken. Alles kostenlos. Das Motto: "Die Welt ist bunt". Der SC Royal Stade präsentiert sein Kampfsport-Angebot. Gewaltprävention steht dabei im Mittelpunkt. Der zahnärztliche Dienst des Gesundheitsamtes kommt mit seinem Maskottchen "Kroki", an dessen Beispiel Kindern spielerisch die Bedeutung gesunder Zähne näher gebracht werden soll.

Die Stadt Stade und das Sanierungsmanagement schicken einen Energie- bzw. einen Klimaberater. Auf der "Human Soccer"-Anlage können sich Sportbegeisterte austoben.

Außerdem beginnt um 12 Uhr (bis 17 Uhr) ein Flohmarkt im Lünenweg. Die Standgebühr beträgt 5 Euro plus einen selbstgebackenen Kuchen. Anmeldungen werden unter der Telefonnummer 04141-982973 oder per E-Mail an silviastachel@t-online.de entgegengenommen. Der Aufbau der Stände ist nach dem Gottesdienst ab 11.15 Uhr möglich.

• Statt Geburtstagsgeschenke bittet die Markusgemeinde um eine Spende für das neue Gemeindehaus. Das alte ist marode. Spendenkonto: DE85241510051210119978; Verwendungszweck: Spende Gemeindehaus


Von der Idee zur Gründung


1945 Viele Menschen finden in den Hahler Baracken Zuflucht.

1954 Die Kirchengemeinde St. Cosmae richtet einen dritten Pfarrbezirk ein. Dazu gehört ungefähr das heutige Markus-Gemeindegebiet.

1957 Im Kirchenvorstand von St. Cosmae kommen erste Gedanken zu einem Kirchenneubau und einer Gemeindegründung auf.

1959 Die Suche nach einem geeigneten Grundstück beginnt.

1963 Grundsteinlegung am 6. Dezember.

1964 Gründung des Kirchenbauvereins Markuskirche. Das neu errichtete Pfarrhaus im Hahler Weg 51 wird im November durch den ersten Pastor Bernhard Thomas und Familie bezogen.

1965 Am 1. Januar wird die Markusgemeinde eine selbstständige Kirchengemeinde. Zu ihr gehören knapp 6.000 Gemeindemitglieder im Stadtgebiet und in den Dörfern Haddorf, Wiepenkathen und Weißenmoor. Im August wird die sogenannte Markusglocke aufgehängt. Am 5. September weiht Landessuperintendent Hans Hoyer die Markuskirche ein.