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Stade: Was passiert eigentlich mit den Fundrädern?

Erst neulich sammelten die Kommunalen Betriebe Stade wieder Fundräder ein
bc. Stade. Herrenlose Fahrräder sind jeder Stadt ein Dorn im Auge. Die Kommunalen Betriebe Stade sammeln regelmäßig alte Drahtesel ein, die offenbar niemand mehr haben will. Oder etwa doch?
Im Keller des Ordnungsamtes befinden sich derzeit etwa 15 Fahrräder, für die die Finder Eigentumsanspruch geltend gemacht haben. „Meldet sich der Eigentümer innerhalb eines halben Jahres nicht, wird der Finder angeschrieben“, schreibt Stadtsprecherin Myriam Kappelhoff auf WOCHENBLATT-Anfrage. Gegen eine Gebühr von in den meisten Fällen fünf Euro - bei einem Schätzwert bis 50 Euro - kann dieser das Fahrrad dann abholen.
Alle anderen Fahrräder, zur Zeit sind es ca. 50, die bei der Stadt eingelagert sind, werden bis zur nächsten Versteigerung aufbewahrt. Kappelhoff: „Wenn jemand anhand seines Fahrradpasses oder aufgrund einer genauen Beschreibung des Fahrrades nachweisen kann, dass er der Eigentümer ist, kann das Fahrrad, auch gegen eine Gebühr, wieder ausgehändigt werden.“ Das komme allerdings sehr selten vor. „Im vergangenen Jahr war das erst einmal der Fall.“
Anders sieht es bei Fahrrädern aus, die erkennbar nicht mehr genutzt werden, jedoch angeschlossen sind. Sie werden durch die Abteilung Sicherheit und Ordnung mit einer Aufforderung zur Entfernung an den Halter versehen. Wenn die darin gesetzte Frist von bis zu zwei Wochen ergebnislos verstrichen ist, werden die Räder durch die Stadt sichergestellt und nach einem halben Jahr verwertet. Kappelhoff: „Der Erlös wird anschließend maximal drei Jahre lang für den Halter verwahrt.“