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Stader Angelverein freut sich über 3.000 Satzaale

Rund 3.000 Jungaale wurden kürzlich in die Schwinge gesetzt (Foto: oh)
lt. Stade. Der Stader Angelverein (SAV) hat kürzlich rund 3.000 Jungaale in die Schwinge oberhalb von Stade eingesetzt. Die Tiere hatte Elbfischer Lothar Buckow den Anglern gespendet.
Seit etwa 20 Jahren ist ein stetiger Rückgang der Aalbestände in Europa festzustellen, sagt Dieter Karrasch vom SAV. Besonders schlimm sei es bei den Glasaalen. Während früher die Glasaale beim Aufstieg in die Schwinge beobachtet werden konnten, sei inzwischen seit Jahren kaum noch ein Jungaal zu sehen. Die Gründe seien vermutlich das übermäßige Abfischen der Aale vor den europäischen Küsten, die Veränderung der Gewässer durch Staustufen und Wasserkraftwerke, die starke Zunahme der Kormoranpopulation und der Parasitenbefall.
Nach ca. zehn Jahren im Süßwasser wandern die Aale übrigens in ihr Laichgebiet in der Sargasso-See im Westatlantik. Aalbesatz darf deshalb nur in offenen Gewässern erfolgen, weil die Tiere sonst nicht wandern können.