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Stader "Fitness-Meile": Die moderne Version des Trimm-Dich-Pfades

Jana Dubbels testet fürs WOCHENBLATT eines der Geräte
bc. Stade. Die luftige Ergänzung zum Fitnessstudio heißt in Stade „Fitnessmeile“. Etliche Jogger und Walker tummeln sich frühmorgens oder in den Abendstunden am Bahndamm in den Schwingewiesen - der Hotspot unter den Langstrecken-Läufern in Stade. Was die Alsterrunde für Hamburger ist, sind die Schwingewiesen für Stader Outdoor-Sportler.
Nachdem die Sponsorengemeinschaft „Stade 21“ vor neun Jahren hochwertige Edelstahl-Geräte hier aufgestellt hat, hat der „Run“ sogar noch zugenommen. Seit diesem Jahr sind es zehn Geräte, die neueste Station ist eine Hangelstrecke. „Damit haben wir nun auf jedem Teilstück zwei Geräte. Weitere sind vorerst nicht geplant“, sagt „Stade 21“-Geschäftsführer Wolfgang von der Wehl.
Die Fitnessmeile - übrigens mit rund 1.600 Metern fast genauso lang wie eine echte Meile - ist die moderne Version eines Trimm-Dich-Pfads. Die Älteren werden sich erinnern. Die Trimm-Dich-Bewegung wurde Anfang der 1970er Jahre aus der Taufe gehoben, damals entstanden bundesweit überall Waldsportpfade. Auch am Schwarzen Berg in Stade sind noch einige morsche Relikte der längst überholten Bewegungskampagne zu erkennen.
Jana Dubbels (27), Polizeibeamtin aus Stade, läuft regelmäßig ihre fünf Kilometer in den Schwingewiesen - meistens drei Mal wöchentlich: „Bewegung an der frischen Luft, was gibt es Schöneres.“