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Stader Jusos sammeln Spenden für Lampedusa-Flüchtlinge

lt. Stade. Die Jusos Stade wollen Spenden sammeln für die rund 300 Lampedusa-Flüchtlinge, die sich derzeit in Hamburg befinden. Der Kreisvorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation, Kenny Nygaard, erklärt dazu: „Am 3. Oktober ertranken hunderte Flüchtlinge im Mittelmeer, nachdem ihr Boot gekentert war. Ganz Europa diskutiert seitdem über Flucht und Vertreibung. Gleichzeitig werden jene, die das Glück hatten, nicht zu sterben, kriminalisiert und in die Enge getrieben. Darum möchten wir uns mit den Flüchtlingen in Hamburg solidarisieren und bitten um Spenden.“ Besonders benötigt werden Herrenschuhe ab Größe 42, Hygieneartikel, Schlafsäcke und Isomatten.
Die Jusos fordern außerdem ein generelles Umdenken in Sachen Flüchtlingspolitik. In den vergangenen 25 Jahren seien schätzungsweise 20.000 Menschen an den Grenzen Europas gestorben. Dieses Massensterben müsse endlich aufhören, meint Arne Zillmer, stellvertretender Landesvorsitzender der niedersächsischen Jusos und beratendes Mitglied beim Stader Kreisverband. Es müsse eine neue Form der Solidarität mit Flüchtlingen entstehen.
Wer etwas spenden möchte, kann sich auf der Facebook Seite der Jusos Stade melden oder eine E-Mail an jusos.kreis.stade@web.de senden.
Die gesammelten Spenden werden dann von den Jusos zur St. Pauli Kirche gebracht, der zentralen Anlaufstelle für alle Flüchtlinge in Hamburg.