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Stader Kirchengemeinden rufen zur Spende auf

Bitten um Spenden (v. li): Werner Hecht (Kirchenamt), Wilfried Behr (Johannisgemeinde), Claudia Brandy (St. Wilhadi), Christian Berndt (Markusgemeinde), Heike Kehlenbeck (St. Nicolai und St. Cosmae-Nicolai) und Dr. Thomas Kück (Vorsitzender, Gesamtverband Stader Kirchen) (Foto: am)
am. Stade. Der Gesamtverband der Stader Kirchen ruft wieder zu seiner jährlichen Stader Kirchenspende auf. Bei einem Treffen stellten die Vertreter der Gemeinden St. Nicolai, St. Wilhadi, St. Cosmae-Nicolai, der Markusgemeinde und der Johannisgemeinde ihre Pläne für das nächste Jahr vor.
"Seit mehreren Jahren kommen jedes Mal mehr als 60.000 Euro zusammen", sagt Werner Hecht vom Kirchenamt Stade. Das sei eine erfreuliche Entwicklung. Die gesammelten Gelder nutzen die Gemeinden unter anderem für Kirchensanierungen oder Gemeindeprojekte. "Diese Spende stellt ein wichtiges finanzielles Standbein für die Gemeinden dar", sagt Superintendent und Vorsitzender des Gesamtverbendes, Dr. Thomas Kück. Die Zuweisungen aus der Kirchensteuer würden in der Regel nur für die Unterhaltung der Kirchen und Gemeindehäuser reichen.
Gemeindemitglieder können für allgemeine kirchliche Aufgaben (Zweck B) oder für Projekte in ihrer jeweiligen Gemeinde (Zweck A) spenden:
• Die St. Nicolai Kirchengemeinde in Bützfleth erhält von der St. Cosmae Gemeinde die Kopie des Weihnachtsbildes. Dieses soll saniert werden. Außerdem benötigt die Gemeinde Zuschüsse für die laufenden Heizkosten.
• Die Kirchengemeinde St. Wilhadi steht vor der großen Innenraumsanierung. Unter anderem soll der Altar vergrößert und die Akustik- und Lichtanlage erneuert werden.
• Die Kirchengemeinde St. Cosmae-Nicolai plant, die Außenmauern reinigen zu lassen, den Aushangkasten zu erneuern und neue Funkmikrofone anzuschaffen.
• Die Johannisgemeinde in Stade-Hagen möchte die Spenden für die Erneuerung der Akustikanlage und für die soziale Arbeit in der Gemeinde nutzen.
• Die Markusgemeinde will in ihrer Kirche Kopfhörer, sogenannte "Kinnbügel", anschaffen, um auch beeinträchtigten Kirchenbesuchern das Hören zu ermöglichen.
• Die allgemeinen kirchlichen Aufgaben (Zweck B) umfassen Projekte wie die Wärmestube oder die Tafel. Letztere muss beispielsweise Lebensmittel dazukaufen, seit auch Flüchtlinge zur Essensausgabe kommen. Auch Jugendprojekte wie beispielsweise die Stader Flotte wird mit diesen Spenden unterstützt.
Ausführlichere Informationen gibt es in den Spendenbriefen, die spätestens Anfang Juni an die Haushalte verteilt werden.