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Stader Tafel braucht Finanzspritze

Die Stader Tafel "Am Schwingedeich"
bc. Stade. Die Stader Tafel benötigt finanzielle Unterstützung. Bis jetzt konnten die Defizite durch Rücklagen aufgefangen werden. Das geht künftig laut Di­­­akonie-Geschäftsführerin Annette Kirn nicht mehr. Die Stader SPD-Fraktion will helfen, hat bei Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD) angefragt, Zuschussmöglichkeiten seitens der Stadt oder anderer Behörden zu prüfen. Laut Diakonie wird pro Ausgabestelle ein jährlicher Zuschuss von je 5.000 Euro benötigt, um das Angebot weiterführen zu können.
In den insgesamt fünf Ausgabestellen der Tafel - zwei davon liegen auf Stader Stadtgebiet „Am Schwingedeich“ und am „Lerchenweg“ - geben regelmäßig ca. 250 ehrenamtliche Helfer Lebensmittel an Bedürftige aus. Artikel, die der Handel nicht mehr vertreiben kann, werden gegen einen symbolischen Kostenbeitrag abgegeben. „Da darf bei den engagierten Helfern nicht auch noch die Sorge bestehen, dass finanzielle Probleme als Damoklesschwert über ihnen schweben“, sagt SPD-Fraktionschef Kai Holm. Nach Information der Diakonie bräuchten die Tafeln eigentlich sogar eine hauptamtliche Koordinationsstelle. Verschärfte Hygienevorschriften sowie der zunehmende Ansturm sind nur zwei Gründe dafür.
Holm: „Es muss nun zügig geprüft werden, ob seitens der Stadt oder z.B. seitens des Landkreises finanzielle Unterstützung geleistet werden kann.“
Wie berichtet, ist die höhere Belastung der Tafeln nicht nur ein Stader Problem. Auch der Bundesverband Deutsche Tafel hat Alarm geschlagen. Die Essensausgaben benötigten dringend mehr finanzielle und organisatorische Unterstützung angesichts der seit Monaten steigender Nachfrage.