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Stades hässliche Ecken

bc. Stade. Die herrlich pittoreske Altstadt der Hansestadt Stade ist weit über Norddeutschlands Grenzen hinaus bekannt. Der Fischmarkt mit seinen historischen Häuser-Fronten wirkt wie ein Magnet auf Touristen. Abseits davon hat aber auch Stade mit dem einen oder anderen Schandfleck zu kämpfen. Das WOCHENBLATT nennt zwei davon.
• Eine wirklich hässliche Ecke ist seit Längerem eine marode Steganlage am Schwingekanal. Den hölzernen Anleger am Rand der Altstadt an der Straße „Am Backeltrog“ im Schatten des „Börne“-Kindergartens hat die Stadtverwaltung nach eigenen Angaben bereits vor rund einem Jahr abgesperrt - bei Nässe ist er einfach zu gefährlich, zu rutschig. Das soll sich bald ändern. Am Mittwoch, 30. November, fragte das WOCHENBLATT initiativ bei der Pressestelle der Stadt nach.
Die Antwort folgte prompt: Der alte Holzbohlenbelag soll tatsächlich bald erneuert werden. Dafür ist laut Stadtsprecherin Myriam Kappelhoff am Montag, 28. November, die entsprechende Ausschreibung veröffentlicht worden. Geplant sei, den maroden Belag vollständig zu entfernen und durch einen neuen zu ersetzen. „Als Material soll wieder Bongossi eingesetzt werden“, so Kappelhoff. Ende April 2017 soll die Maßnahme abgeschlossen sein.
• Den zweiten Schandfleck hat die SPD-Fraktion jetzt öffentlich gemacht: die kaputte Treppe am Pratjeweg zur Wallstraße. „Die Treppe befindet sich in einem gefährlichen Zustand. Hier herrscht eine hohe Unfallgefahr“, teilt Fraktionschef Kai Holm mit. Diverse Stufen seien stark abgesackt. Im Grunde genommen müsste die Treppe umgehend gesperrt werden, die hauptsächlich von Bahnpendlern genutzt wird. Auch eine Beleuchtung fehle komplett.
• Wenn auch Sie, liebe Leser, Schandflecken in ihrer Heimatstadt Stade kennen, melden Sie sich bei uns unter Tel. 04141-409526 oder per E-Mail an bc@kreiszeitung.net