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"Standort völlig ungefährdet"

Keine Existenzsorgen: Die Jugendherberge am Rand der Stader Altstadt ist beliebt. Das Haus verfügt über 139 Betten

Jugendherberge in Stade gut ausgelastet / Einrichtung im Heide-Ort Handeloh von Schließung bedroht

tp. Stade. Wandervögel brauchen sich um die Zukunft der Jugendherberge in Stade keine Sorgen zu machen: "Der Standort ist völlig ungefährdet", sagt Jessica Backhus, Pressesprecherin des zuständigen "Deutschen Jugendherbergs-Landesverbandes Nordmark". Anders als in der benachbarten Jugendherberge im Nordheide-Ort Handeloh-Inzmühlen: Die einzige verbliebene Einrichtung ihrer Art im Landkreis Harburg schließt wegen sinkender Übernachtungszahlen und teuren Sanierungsstaus voraussichtlich Mitte kommenden Jahres.

Die Stader Jugendherberge an den Kehdinger Mühren 11 in Altstadtnähe mit insgesamt 139 Betten in 36 Zimmer hingegen steht gut da: Die Übernachtungszahlen blieben in den vergangenen Jahren konstant gut und schwankten nur geringfügig zwischen 17.445 (2009) und 17.785 (2013). In Inzmühlen sank die Zahl der Übernachtungen auf zuletzt 12.144 im Jahr 2013.

Die Stader Herbergseltern Ina und Arnth Isernhagen leisten offenbar gute Arbeit: Laut Jessica Backhus ist ihr Haus "bei Schulklassen und Familien sowie bei Radfahrern, Musik- und Seminargruppen ungemein beliebt".

Die Gäste übernachten überwiegend in Vier- und Sechs-Bettzimmer mit Duschen und WCs auf den Fluren. Zur Freizeitgestaltung stehen Aufenthaltsräume, ein Clubraum mit TV, ein Familienraum, Seminar- und Musikproberäume, ein Garten mit überdachter Sitzmöglichkeit und Grill sowie Beachvolleyball-, Kinderspiel- und Bolzplatz zur Verfügung. Es stehen zehn Zimmer für Rollstuhlfahrer bereit. Alle Gemeinschaftsräume sind barrierefrei erreichbar.

• Der "Landesverband Nordmark" ist für 45 Jugendherbergen in Schleswig-Holstein, Hamburg und dem nördlichen Niedersachsen zuständig.
Internet: www.nordmark.jugendherberge.de.