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Startschuss für den Grundstückskauf

Ingenieur-Posten zu vergeben: die Straßenbaubehörde in Stade

Küstenautobahn: Behörde in Stade verhandelt mit den Landwirten / Neuer A20-Koordinator gesucht

tp. Stade. Die Verkehrsplaner aus Stade können mit den Grundstückskäufen für die Küstenautobahn A20 zwischen Elbe und Weser beginnen. Laut Maren Quast, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereiches Stade der für diesen Planungsbereich zuständigen niedersächsischen Behörde für Straßenbau und Verkehr, hat die Bundesverkehrsministerium jüngst eine entsprechende Genehmigung erteilt. Auch personell gibt es neue Entwicklungen: Die Stader Behörde sucht per Stellenausschreibung einen A20-Projektkoordinator.
Fünf der insgesamt acht von Stade aus geplanten Bauabschnitte liegen im Elbe-Weser-Dreieck, zwei im Landkreis Stade. Auf dem rund 75 Kilometer langen Abschnitt, der von Drochtersen in Kehdingen durch den Wesertunnel bis Westerstede verläuft, kann die Behörde ab sofort mit den Eigentümern, zum Großteil Landwirte, um den Flächenkauf verhandeln. Dabei würden häufig auch Grundstücke getauscht so Quast.
Der Grundstückserwerb wird eine Aufgabe des neuen A20-Koordinators sein. Laut Maren Quast wurde die unbefristete Stelle des Bauingenieurs durch den Wechsel eines Behördenmitarbeiters in ein anderes Bundesland frei und soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden.
Zum weiteren Tätigkeitsfeld des Koordinators gehört die Erstellung von Straßenentwürfen und Planfeststellungsunterlagen, die Vergabe externer Ingenieursleistungen sowie die Information der von dem Projekt betroffenen Bürger, etwa bei Erörterungsterminen. Nicht zuletzt ist er für die Einhaltung des Terminplans in dem Bauabschnitt verantwortlich.
Die Fertigstellung der insgesamt 541 Kilometer langen Küstenautobahn ist noch offen und hängt stark von der Realisierung des neuen Elbtunnels bei Drochtersen ab. Der parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), rechnet mit einer Fertigstellung im Jahr 2025. Landes-Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) hingegen nannte das Jahr 2028.
Die Baukosten für die A20 im Elbe-Weser-Dreieck beziffert der Stader Behördenchef Hans-Jürgen Haase auf knapp eine Milliarde Euro. Für den Elbtunnel bei Drochtersen werden etwa 1,1 Milliarden Euro veranschlagt.