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Unter der Folie tut sich was

Das Magazin, Hauptgebäude des neuen Staatsarchivs, ist seit Monaten unter einem Baugerüst und Folie versteckt

Staatsarchiv-Neubau: Die Plane bleibt dran, bis die Ziegel gemauert sind

tp. Stade. Verhüllt im Stil des Verpackungskünstlers Christo präsentiert sich seit Monaten der unter einem Baugerüst mit blickdichter Plane versteckte Neubau des Staatsarchivs am Grabenweg in Stade. "Die Folie bleibt dran, bis die Ziegel gemauert sind", sagt die Chefin des Staatsarchivs, Dr. Gudrun Fiedler.
An der Fassade des imposanten, quaderförmigen Magazingebäudes haben kürzlich die Mauerarbeiten begonnen. Seit dem Richtfest am 10. Dezember hat sich auch sonst viel getan: Im Inneren des Magazins wurden die Wände verputzt. Seit dem Winter wird das Gebäude maschinell getrocknet. Im benachbarten Verwaltungsgebäude sind laut Dr. Gudrun Fiedler Innenwände eingebaut wurden, sodass bereits die Büros und sonstige Zimmer erkennbar sind. Zudem ist die Installation der Haustechnik in Arbeit. Wichtige Versorgungskabel wurden verlegt. Auch sind inzwischen die meisten Fenster eingesetzt worden.
Der Prestigebau in der Kreisstadt Stade kostet 22 Millionen Euro. In dem Archiv werden künftig auf 50 Kilometern Akten-Regalen Tausende wertvolle Urkunden und Grundbuchakten aus ganz Norddeutschland gelagert.
• Für das Staatsarchiv wurden 9.000 Kubikmeter Beton verbaut.
• Das Gebäude soll Anfang 2014 Termingerecht fertig sein.