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Urlaub in der Villa Kunterbunt

Als Pippi Langstrumpf lebt es sich ungeniert: Astrid Lindgren-Fan Mareike Lippert legt genüsslich die Füße auf den Tisch

Einmal wie Pippi sein: schon mehr als 600 Besucher bei der Astrid-Lindgren-Ausstellung im Rathaus

tp. Stade. Eine Zeitreise in ihre Kindheit unternahm Mareike Lippert (45) beim Besuch der neuen Astrid-Lindgren-Ausstellung anlässlich der bevorstehenden Schweden-Woche im historischen Rathaus von Stade. Die Urlauberin aus Bayern erfuhr zufällig durch Plakatwerbung von dem originellen "Villa Kunterbunt"-Nachbau im Königsmarck-Saal des Rathauses, die innerhalb einer Woche schon mehr als 600 Gäste anlockte.
Die Urlauberin geriet völlig aus dem Häuschen, als sie das urgemütliche Pippi Langstrumpf-Haus mit altem Sofa, Töpfen, Pfannen, Oma-Küchenherd und Schatztruhe aus dem Taka-Tuka-Land erblickte. Zu dem Traumhaus gesellen sich Pippis tierischen Freunde, Äffchen "Herr Nielson" und der gefleckte Schimmel "Kleiner Onkel".
"Ich fühle mich wieder wie ein kleine Mädchen", freute sich Mareike Lippert. Sie griff vergnügt in eine Kostümkiste, streifte sich Ringelstrümpfe über in stieg auf die lebensgroße Pferdefigur. "Ich mochte als kleines Mädchen alle Pippi Langstrumpf-Abenteuer, am liebsten waren mir aber die Streiche mit dem Pferd. Ich habe Pippi immer dafür bewundert, dass sie den 'Kleinen Onkel' stemmen konnte."
Nach dem "Ritt hoch zu Ross" machte es sich Mareike Lippert in der Küche der Villa bequem und legte - ganz im Stil ihrer Kindheitsheldin - ungeniert die Füße auf den Tisch.
Unterdessen füllt sich das Gästebuch der Ausstellung. Eine ältere Besucherin schrieb voller Begeisterung: "Ich bin 70 und fühle mich wie sieben."
• Die Ausstellung läuft noch bis Sonntag, 23. Juni. Eintritt frei.