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Viel Böller-Müll und Alkohol

Gemischte Bilanz zum Jahreswechsel im Kreis Stade

tp. Landkreis Stade. Auf eine turbulente Silvesternacht blicken die Mitarbeiter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Landkreis Stade zurück. Und: In der Stadt Stade wurde am Neujahrsmorgen die doppelte Menge Müll beseitigt wie an einem normalen Reinigungstag. Insgesamt fällt die Bilanz zum Jahreswechsel im Kreisgebiet gemischt aus.
Zum Neujahrsputz in Stade rückten sechs Mitarbeiter der Kommunalen Betriebe Stade (KBS) mit einer Kehrmaschine, einem Müllwagen und einem weiteren Fahrzeug aus. Die KBS-Profis bekamen - wie bereits in den vergangenen Jahren - Unterstützung von 20 Mitgliedern der muslimischen Ahmadiyya-Gemeinde. Sie sammelten große Mengen an Böller-Müll ein. Die Gesamt-Abfallmenge betrug rund drei Kubikmeter. Bei herkömmlichen Straßenreinigungen sind es nur knapp anderthalb Kubikmeter. In Buxtehude hingegen hielt sich der Silvester-Unrat in Grenzen.
Das DRK mit seinen sieben Rettungswachen im Kreisgebiet registrierte 37 Einsätze. Besonders zu schaffen machten den Helfern mehrere Fälle von Alkoholvergiftungen. Einige junge Leute seien nach Alkoholmissbrauch nicht mehr ansprechbar gewesen, berichtet Thomas Waskow, Leiter des Rettungsdienstes des DRK-Kreisverbands Stade. "Verletzungen durch Knallkörper hat es auch gegeben, aber sie waren nicht gravierend, so Waskow weiter.
Eine ruhige Silvesternacht verzeichneten Polizei und Feuerwehr. Es gab einige Einsätze wegen Körperverletzungen und acht Kleinfeuer. In Jork-Borstel etwa stand eine Hecke in Flammen.