Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Wanderbaustelle in der Stader Altstadt erreicht die Südseite

Baugerüst mit Lastenaufzug am Wilhadi-Kirchturm

Neue Anker für den Kirchturm von St. Wilhadi / Sanierung der Außenmauer soll im Herbst beendet sein

tp. Stade. Die Mehrjahres-Wanderbaustelle an der Stader Altstadtkirche St. Wilhadi hat die Südseite in Richtung Landgericht erreicht. Weite Teile des Gotteshauses sind mit einem Baugerüst umstellt. Neben der Sanierung der Außenwand samt der gotischen Backstein-Ständer im Bauabschnitt drei steht die Sicherung des Kirchturmes auf dem Arbeitsprogramm der Bauprofis der Firma Viebrock.

Wie berichtet, waren im vergangenen Jahr unerwartet statische Gebäudeschäden im Turm zutage getreten. Aufgrund von Nässe-Einbrüchen waren die eisernen Anker verrostet, einer sogar herausgebrochen. Die alten Anker werden nun ausgebaut, gereinigt, entrostet und wieder in den Turm montiert. Einige neue Anker erzeugen zusätzliche Stabilität. Die Kosten belaufen sich nach ersten vagen Schätzungen auf von Superintendent Dr. Thomas Kück rund 380.000 Euro.

Mit weiteren 500.000 Euro schlägt die diesjährige Restaurierung der Südseite zu Buche, die bis zum Herbst abgeschlossen sein wird - sofern das Wetter mitspielt: Der Spezialmörtel trocknet nur bei Temperaturen ab fünf Grad. Die Kosten trägt zu 90 Prozent die niedersächsische Landeskirche. Den Rest übernimmt der Kirchenkreis Stade.

Im kommenden Jahr geht es mit der Innensanierung von St. Wilhadi weiter. Ein ehemals zugemauertes Kirchenfenster aus Bleiglas hinter dem Altar wurde zwischenzeitlich freigelegt und instand gesetzt. Zum Innenraumkonzept gehört der Einbau eines von einem Künstler gestalteten Fenster aus Buntglas (das WOCHENBLATT berichtete). Die kostspielige Innensanierung, die die Wilhadi-Gemeinde bezahlen muss, soll mit Sponsorengeld finanziert werden. Die Kirche plant eine groß angelegte Spendenkampagne.