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Warum Lena gemobbt wird

Das Zwei-Personen-Stück "Die Geschichte von Lena" wurde vergangene Woche in der Seminarturnhalle aufgeführt

Kinderschutzbund Stade finanziert Präventions-Projekt an Stader Schulen

sb. Stade. Als Lena nach den Sommerferien an ihre Schule zurückkehrt, ist nichts mehr, wie es vorher war. Ihre beste Freundin hat sich von ihr abgewandt und alle Mitschüler verspotten sie. Lena ist verzweifelt - und eines Morgens spurlos verschwunden.

Wie schnell junge Leute zum Mobbing-Opfer oder -Mittäter werden und welche Wege es aus dem Teufelskreis gibt, zeigt das Theaterstück "Die Geschichte von Lena", das das "Trotz-Alledem-Theater" vergangenen Dienstag in der Seminarturnhalle in Stade aufführte. Im Publikum saßen die fünften Klassen der Integrierten Gesamtschule (IGS) Stade. Dem Theaterbesuch folgte ein 90-minütiger Workshop zu den Themen Mobbing und Selbstbehauptung mit zwei Theaterpädagogen.

Zu der Aktion eingeladen hatte der Kinderschutzbund Stade. Neben den Schülern der IGS nehmen Anfang kommenden Jahres auch Mädchen und Jungen der Realschule Camper Höhe und der Hauptschule Thuner Straße an dem Projekt teil. Insgesamt umfasst die Aktion sieben Theatervorführungen und 31 Workshops.

"Die Prävention von Mobbing ist für Schüler der Klassen fünf bis sieben ein wichtiges Thema", sagt Dr. Henning Kehrberg, Erster Vorsitzender des Kinderschutzbund Stade. Der gemeinnützige Verein stellt für das Projekt 15.000 Euro zur Verfügung. "Das ist als Gesamtsumme viel Geld, pro teilnehmenden Schüler sind es jedoch nur 25 Euro - und gut angelegtes Geld", findet Dr. Henning Kehrberg. Möglich wird die Finanzierung dank größerer Spenden des Service-Clubs "Round Table Stade" und der Deutschen Post.