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"Wer die Jugend hat, hat auch das Potential für die Zukunft"

at. Landkreis. Die Feuerwehr soll familienfreundlicher werden. Das ist der Wunsch des Vorsitzenden des Kreisfeuerwehr-Verbands Peter Winter. Alle Familienmitglieder in das Ehrenamt mit einzubeziehen, sei eine Möglichkeit, den Nachwuchs für die Wehren zu sichern. Das sagte Winter kürzlich während des Feuerwehrverbandstags in Himmelpforten.
In Zeiten, in denen der demographische Wandel Stadt- und Gemeindestrukturen in Frage stelle, gewinne die Frage der Nachwuchssicherung auch in den Wehren immer mehr an Bedeutung, sagte Winter. Die Gruppen der Jugendfeuerwehren hätten vielerorts ein erhebliches Potential, um Jugend- und Nachwuchsarbeit zu leisten. Im Landkreis Stade gibt es bereits seit 40 Jahren Jugendfeuerwehren, allerdings keine Kinderfeuerwehr.
Sie sind ein wichtiger Baustein, um die Mitgliederzahlen in der Feuerwehr zu sichern. Diese Meinung vertrat auch Andrea Neuschulz-Juskowiak, Fachbereichsleiterin "Kinderfeuerwehr" der Bezirksfeuerwehr Stade. Die Arbeit mit Kindern unterscheide sich zur Jugendfeuerwehr darin, dass die Jüngsten keine Uniform tragen würden und die Arbeit mehr nach pädagogischen Gesichtspunkten gestaltet würden. Dafür bräuchten die Wehren geschultes Personal.
Für Peter Winter steht fest: "Wer die Jugend hat, hat auch das Potential für die Zukunft." Weiter in die Jugend zu investieren, sei ein Muss für alle freiwilligen Feuerwehren.
In den Jugendfeuerwehren engagieren sich 640 Jugendliche, insgesamt sind im Landkreis Stade 3.855 Frauen und Männer in 92 Freiwilligen Feuerwehren aktiv. Die Ehrenamtlichen leisteten im Jahr 2013 insgesamt 2.952 Einsätze.