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Willkommen an der Tafel

Karl-Heinz Keim (v.li.), Peter Moews und Reiner Horeis helfen regelmäßig bei der Tafel und halten gern einen Plausch mit den Kunden
Himmelpforten: Eulsete-Halle |

Hier erhalten bedürftige Menschen aus der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten Hilfe


sum. Himmelpforten.
Jeden Montagmittag herrscht in der Eulsete-Halle in Himmelpforten geschäftiges Treiben. Ein Dutzend ehrenamtlicher Mitarbeiter der Tafel, einer Institution des Diakonieverbandes Stade, ist damit beschäftigt, im Eiltempo und routiniert diverse Kisten mit Brot, Milch, Joghurt, Wurst, Fleisch, Obst und Gemüse auszupacken, die Haltbarkeit und den Zustand zu überprüfen und die Ware ansprechend auf Tischen anzurichten.

Vor fünfeinhalb Jahren hat Hubert Gehrke die Tafel nach Himmelpforten geholt, musste seine ehrenamtliche Tätigkeit zwischenzeitlich aber krankheitsbedingt aufgeben. Doch in Elfi Steffens (59) hat er eine engagierte Nachfolgerin gefunden. Sie koordiniert die Tafel und sorgt gemeinsam mit Reinhard Hamm und Adolf Suhr jeden Montag für einen geordneten Ablauf. Mit ihnen setzen sich etwa 40 ehrenamtliche Helfer für die Tafel in Himmelpforten ein. Viele von ihnen sind schon seit Beginn, andere, wie beispielsweise Kirsten Tjaden, erst ein halbes Jahr dabei. "Meine Kinder studieren, zu Hause rumsitzen will ich nicht und hier kann ich etwas Gutes tun", erklärt sie ihre Bereitschaft.

Im Vorraum warten geduldig die ersten Rentner, Sozialleistungsempfänger und Asylbewerber aus der Samtgemeinde. Pünktlich um 14 Uhr bittet Elfi Steffens die ersten der derzeit 55 Kunden herein. Der Reihe nach und ohne Hektik zeigt jeder seinen grünen Ausweis vor, ohne den ein Einkauf bei der Tafel nur in absoluten Ausnahmefällen möglich wäre.

Nach Bezahlung eines kleinen Geldbetrages können die Kunden ihre Runde starten. Die Atmosphäre ist entspannt und freundlich, fast als wäre man in einem kleinen Tante-Emma-Laden. Es wird das Angebot begutachtet, über das Wetter geplaudert, Lebensmittel werden in Taschen gepackt und kleine Späßchen gemacht. "So ist das immer", erklärt Ursula Peters, eine Helferin der ersten Stunde.