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Wohnstätte Stade kooperiert mit Bethel

So sieht der Entwurf des Stader Architekten Holger Cassau aus (Foto: Cassau)
31 kleine Wohnungen entstehen an der Horststraße für Menschen mit seelischen Beeinträchtigungen

bc. Stade. In Stade entsteht eine besondere Einrichtung für seelisch beeinträchtigte Menschen. Die Wohnstätte baut auf dem Grundstück an der Horststraße 14, dort wo früher die Friedhofsverwaltung untergebracht war und gegenüber des Wohnprojektes "Gaga", insgesamt 31 Kleinwohnungen für den Unternehmensbereich Bethel im Norden. Der gehört zu den Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und ist an mehr als 70 Standorten in Niedersachsen und Bremen tätig. Mit ungefähr 18.000 Mitarbeitern sind die Stiftungen das größte Sozialunternehmen Europas.
In Stade soll nun ein Wohngebäude gebaut werden, in dem Menschen mit psychischen Krankheiten, die auf ein spezielles Hilfsangebot angewiesen sind, dabei aber den Wunsch nach größtmöglicher Selbstbestimmung und sozialer Teilhabe hegen, ein neues Zuhause finden. Man kann sich das in etwa so vorstellen, dass sich in dem Haus 31 kleine, aber vollständig ausgestattete Wohnungen (35 Quadratmeter) befinden, zusätzlich aber auch noch entsprechende Multifunktions-Räumlichkeiten, um verschiedene integrierte Unterstützungsleistungen anzubieten. Auch Büros für Betreuungspersonal wird es geben. Eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung ist geplant.
Bereits im Jahr 2015 hat die Wohnstätte das Grundstück vom Kirchenkreis gekauft. Im Dezember 2017 wurde dann bei der Stadt der Bauantrag gestellt. Der Entwurf stammt vom Stader Architekten Holger Cassau. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird voraussichtlich 5,5 Millionen Euro betragen. "Wir rechnen mit einer Bauzeit von zwei Jahren, wollen so schnell wie möglich noch in diesem Jahr anfangen zu bauen", sagt Wohnstätten-Geschäftsführer Dr. Christian Pape. Fertigstellung sei wahrscheinlich im Jahr 2020.
Anspruch und Ziel seines Hauses sei die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum für möglichst viele Stader. "Dazu ist die Kooperation mit Bethel im Norden ein wunderbares Beispiel", so Pape. Bethel im Norden kümmert sich um psychisch kranke Menschen. Zu den Einrichtungen im Landkreis Stade gehören das Steinmetz-Haus in Himmelpforten, die Birkenhof-Tagesstätte in Stade, das Schloss Holenwisch in Wischhafen und das Zentrum für Inklusion und Teilhabe (ZIT) in Hahle sowie ambulante Angebote im Bereich der Eingliederungshilfe. In Agathenburg betreibt Bethel u.a. eine Wohngruppe. Das ist Bethel im Norden