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Wohnungsangebot abgelehnt

Hanna Witthein harrt seit 41 in der Notunterkunft in STade aus

"Hund und Katz' verträgt sich nicht": Hanna Witthein zieht Notunterkunft vor

tp. Stade. Mit einem spontanen Hilfsangebot reagiert Hausmeisterin Dagmar Knak auf den WOCHENBLATT-Bericht über Hanna Witthein (74), die in der städtischen Obdachlosensiedlung am Fredenbecker Weg in Stade lebt. Dagmar Knak informiert über zwei freie Zimmer in einer günstigen und gepflegten Wohnung mit Gartennutzung in Himmelpforten. In dem Apartment lebt bereits eine Dame (65) mit Hund, die nach der Trennung von ihrem Partner eine Wohnungsgefährtin sucht.

Doch Hanna Witthein lehnt nach kurzem Nachdenken und ohne Besichtigungstermin ab: "Der Hund verträgt sich bestimmt nicht mit meinem Kater 'Pedro'". Überdies suche sie eher eine Wohnung in Stadtnähe. Auf einem Friedhof in Stade liege ihr verstorbener Sohn (55†) begraben, sagt Witthein: "Daher möchte ich in der Nähe bleiben".

Hanna Witthein will zwar mittelfristig umziehen, fühlt sich aber in ihrer Baracke am Fredenbecker Weg wohl. Dort harrt sie bereits seit 41 Jahren aus. Angst bereiten ihr aktuell die vagen Pläne der Stadt, das Armenquartier umzusiedeln.