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Wunschpost ans Universum

Hinein mit dem Wunschbrief: Mareno mit ihrer Skulptur "Bestellungen im Universum"

Magische Welt "wie sie mir gefällt": Mareno Cousin (72) und ihr Kunst-Garten im Moor

tp. Bargstedt-Frankenmoor. Ein einzelnes Haus in einer Kurve im Moor, rundherum skurrile Kunst im Schatten großer Bäume: Das ist das wundersame Reich der Lebenskünstlerin Mareno Cousin (72). Im abgeschiedenen Bargstedt-Frakenmoor bei Harsefeld hat sich die vielseitige Frau eine zauberhafte Parallelwelt voller magischer Plätze geschaffen.
Das Ausnahme-Anwesen - eine zum indischen Tempel, Atelier, Galerie und Wohnhaus umgestaltete ehemalige Dorfschule - ist so bunt wie seine Bewohnerin: die aus Bonn stammende renommierte Malerin, Bildhauerin und Aktionskünstlerin Mareno Cousin. Bereits als kleines Mädchen kam sie mit Kunst in Berührung: Ihr Vater, ein Unternehmer mit Kunstfaible, holte Maler und Bildhauer ins Haus. Für Mareno stand früh fest: "Auch ich werde Künstlerin." Neben ihrer kreativen Tätigkeit verdient sie heute ihr Geld mit Logopädie und alternativen Heilverfahren. Sie sagt von sich selbst: "Ich bin Heilerin, Zauberin, Schamanin."
In dem von Mareno selbst geschaffenen Mikrokosmos im Grünen treffen unterschiedlichste Richtungen der Esoterik aufeinander: von der japanischen Energielehre "Reiki" über Klangtherapie bis zum indianischen Horoskop "Medizinrad". Mareno sagt, sie wisse, dass diese und andere fernab der Schulmedizin stehenden Behandlungsformen wirken. Ihrer Überzeugung verleiht sie mit speziellen Kunstwerken Nachdruck: In ihrem Park steht die an einen Schiffsschlot erinnernde Skulptur "Bestellungen im Universum", inspiriert von dem gleichlautenden Buch von Bärbel Mohr. Einfach einen Wunschzettel ins Rohr stecken. In der Dämmerung lässt Mareno den Brief in Rauch aufgehen.
"Uterus" nennt Mareno die an ein Eichhörnchen-Nest erinnernde, geschlossene Schaukel aus Korbgeflecht, die am Ast eines grünen Riesen hängt. Sie stammt von dem befreundeten Künstler Reinhard Brandau. Den Riesenkorb, der ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt, benutzt Mareno bei der Therapie von Menschen, die als Frühchen zur Welt gekommen sind: "Hier holen sie die versäumten Monate im Mutterleib nach", sagt sie.
Eine Holzskulptur in Form übergroßer Pilze widmete Mareno der vorchristlichen Göttin "Holle", der Mutter Erde. "Daran glaubten die Menschen früher in ganz Europa."
Ein im Gras liegendes, gigantisches "Kraftrad" aus rostigem Eisen soll denjenigen Konzentration, Stärke und Entspannung verleihen, die sich in die Mitte des Reifens stellen.
Außerdem malt Mareno heilende "Klangbilder": "Ich übersetze die Töne in Farben", sagt sie. "Violett steht für E, Blau für D." Sie garantiert, dass jeder Musiker an den abgebildeten Farben und Formen seine Musik auf Anhieb erkennt.
Für Mareno ist es nicht wichtig, zu beweisen, dass ihre Theorien funktionieren: "Mein Auftrag ist es, Menschen zu helfen, sich selbst und die Welt zu heilen."
• Die Galerie Petersen auf Krautsand zeigt derzeit Bilder von Mareno.
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