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Zur Veranschaulichung des Weltalls: Stader Schüler erfinden weltweit einmaligen Spektralprojektor

Wann? 24.01.2014 17:00 Uhr

Wo? Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe, Kirchenstieg 30, 21720 Grünendeich DE
Die Arbeitsgemeinschaft für Astronomie des Stader Gymnasiums Athenaeum mit ihrem Spektralprojektor im Planetarium Grünendeich. Von links: Laura Leddin (Klasse 9), Torben Bollbach (Klasse 6, IGS), Dr. Hans-Otto Carmesin, Jannik Zedler (Klasse 11), Helge Steffens (Klasse 8), Marvin Ruder (Klasse 11), Paul Brüning (Klasse 6), Ve Hellwege (Klasse 8), Hendrik Mau (Klasse 12), Andreas Norbach (Klasse 12) und Deike Buck (Klasse 9). (Foto: oh)
Grünendeich: Haus der Maritimen Landschaft Unterelbe | lt. Stade/Grünendeich. Diese Erfindung ist weltweit einmalig! Schüler des Stader Gymnasiums Athenaeum haben einen Spektralprojektor entwickelt, mit dessen Hilfe Besucher eines Planetariums in die vierte Dimension eintauchen und so die Tiefe des Raums erkennen können.
"Diese Erfindung war längst überfällig", sagt Dr. Hans-Otto Carmesin, Leiter der Astronomie-AG. Der Spektralprojektor ermögliche es den Nutzern, mit eigenen Augen die Farbenpracht astronomischer Objekte zu sehen und das Alter des Weltalls zu erfassen.
Das Gerät versetzt Besucher in die Lage, mit Hilfe einer speziellen Brille die Farbenpracht und spektrale Vielfalt astronomischer Objekte zu sehen. Auch die Zusammensetzung und Bewegung von Sternen und Galaxien werden sichtbar.
Wer die Spektralbrille aufsetzt, kann die Bewegungsmuster der Galaxien und das Alter des Weltalls nachvollziehen und an der Projektionssphäre so die vierte Dimension vom Jahreslauf erstmals bis zum Urknall "erschauen".
"In anderen Planetarien werden diese Vorgänge umständlich erklärt", sagt Carmesin. "Mit Hilfe unseres Spektralprojektors sehen die Besucher alles mit eigenen Augen und lernen so viel nachhaltiger."
Mit dem Spektralprojektor knüpfen die Schüler des Atheaneums an die Erforschung des Sonnenspektrums durch Joseph von Fraunhofer an, der sich bereits 1814 - also vor genau 200 Jahren - mit diesem wissenschaftlichen Phänomen auseinandersetzte.
Das Sonnenspektrum zeigt die chemische Zusammensetzung der Sonne, ebenso wie ihre Dehnung um die eigene Achse. Entsprechend wurden in den vergangenen 200 Jahren viele astronomische Entdeckungen mithilfe von Spektren gemacht.
Zur Welturaufführung des Spektralprojektors laden die Schüler und das Team des Planetariums am Freitag, 24. Januar, um 17 Uhr ins Planetarium, Kirchenstieg 30, in Grünendeich, ein. Eine zweite Aufführung findet am Freitag, 7. Februar, um 17 Uhr statt.
Die Plätze sind limitiert. Eine Anmeldung bei Hans-Otto Carmesin per Mail an Hans-Otto.Carmesin@t-online.de ist deshalb erforderlich.