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105 Millionen sollen vom Land kommen

Sprechen sich für den Neubaus aus: Cornelia Rundt (li.) und Petra Tiemann vor dem Klinikum

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt spricht sich für einen Neubau der beiden Bettenhäuser im Elbe- Klinikum aus / Die Finanzierung scheint gesichert

ig. Stade. Eigentlich stand die Sanierung der beiden Bettenhäuser des Elbe Klinikums in Stade bereits fest. Jetzt soll ein neuer Komplex die anvisierte 40 Millionen teure Sanierung ersetzten (das WOCHENBLATT berichtete). Die Chancen für den Neubau stehen gut. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt und die Landtagsabgeordnete Petra Tiemann (beide SPD) informierten sich am Donnerstag vor Ort über die Stader Vorstellungen. Und sprachen sich einmütig für den Neubau aus.
Gelder seien dafür vorhanden. „Ein Neubau ist die bessere Lösung“, so Rundt. Es mache keinen Sinn, in die Sanierung zu investieren. Das Vorhaben hätte den Krankenhausbetrieb zehn Jahre lang beeinflusst. Tiemann: „Da wäre eine quälende Situation entstanden.“ Vom Land Niedersachsen könnten rund 105 Millionen für den Neubau bereit gestellt werden, so Rundt.
Der Antrag sei zu einem günstigen Zeitpunkt erfolgt. „Noch nie hatten wir so viele Mittel für die Finanzierung. Für Niedersachsen stehen – auch dank des Bundes – 1,3 Milliarden Euro bis 2019 zur Verfügung". Es gelte jetzt, den Investitionsstau der alten Landesregierung abzubauen. Auch die Oberfinanzdirektion, die sich schon intensiv mit den Stader Plänen beschäftige, sende positive Signale aus. Also: Die Gelder sollen noch in diesem Jahr bewilligt werden. Die beiden Politikerinnen sind jedenfalls „großer Hoffnung, dass der Neubau gelingt“.
Hintergrund: Ende 2017 wurde die schon begonnen Sanierung abgebrochen, weil Experten Zweifel am Sinn der Baumaßnahme hegten. Der Neubau der beiden Bettenhäuser sei die bessere und nachhaltigere Lösung, stellte Elbe-Kliniken-Manager Siegfried Ristau in einem Pressegespräch heraus. Im ersten Bauabschnitt soll ein neues Bettenhaus direkt neben dem Haupteingang entstehen.