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180 Akteure bei der Bildungskonferenz in Stade

Volles Haus: die Teilnehmer der Bildungskonferenz im großen Saal des Stader Kreishauses (Foto: Anke Mrozowski)

Kreishaus war ein Marktplatz der Ideen / Wichtiges Thema „Übergänge gestalten“


tp. Stade. Gut 180 Akteure - von der Kindergärtnerin bis zum Hochschuldozenten, von der Arbeitsmarktexpertin bis zum Bürgermeister - haben am vergangenen Donnerstag neue Ideen zum Ausbau der Bildungsregion Landkreis Stade ausgetauscht. Zum Auftakt der „Bildungskonferenz 2013“, die unter dem Motto „Unsere Strategie für die Zukunft“ stand, betonte Landrat Michael Roesberg als Gastgeber: „Nur die stetige Zusammenarbeit aller Akteure macht unseren Landkreis zu einer guten Bildungsregion. Die Bildungskonferenz soll dafür weitere Impulse geben.“
In diesem Sinne habe der Landkreis Stade bereits zahlreiche Erfolge zu verbuchen, so die Leiterin des Bildungsbüros Landkreis Stade, Dr. Frauke Ilse. Sprachförderung als Schlüssel zur Bildung gehöre beispielsweise dazu, aber ebenso Projekte, die den Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule und später aus der Schule in den Beruf erleichtern.
„Übergänge gestalten“ war wichtiges Thema auf dem „Marktplatz“, zu dem bei der Bildungskonferenz viele kreative Köpfe Ideen austauschten. Weitere Marktplätze widmeten sich den Themen „Fachkräfte sichern“, „Bildungsqualität“ sowie „Vernetzung und Unterstützung“.
„Unser Ziel ist es, ein herausragender Bildungsstandort in der Metropolregion Hamburg zu werden“, erklärte der Erste Kreisrat Dr. Eckart Lantz. Das eröffne Menschen von klein auf an mehr Chancen, sei aber ebenso für die regionalen Unternehmen von großer Bedeutung.
Für die Verwirklichung seiner „Bildungsstrategie“ setzt der Landkreis Stade nach Lantz’ Worten weiter auf das Bildungsbüro, das im Zuge des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“ ins Leben gerufen worden sei. Zwar ende das eigentliche Projekt im August 2014, es sollte jedoch gelingen, die erfolgreiche Arbeit notfalls mit geringerem finanziellen Aufwand fortzusetzen.