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2.112 mal ja zum Einkaufszentrum in Himmelpforten

Übergabe der Unterschriftenliste (vorne v. li.): Rolf Wieters (CDU), Landrat Michael Roesberg, Kirsten Stüven-Diercks (CDU-Fraktionsvorsitzende) und (hi. v. li.) Uwe Rosendahl (CDU), Gunnar Bierschwall (Schuhhaus), Ludwig Oellerich (CDU), Susanne Goltz (Uhren/Schmuck) und Frank Wassermann (CDU) (Foto: CDU)

Unterschriftensammlung der CDU-Fraktion im Gemeinderat

tp. Himmelpforten. Zufrieden mit der Resonanz auf ihre Unterschriftenaktion "pro Einkaufszentrum" ist die CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat Himmelpforten, Kirsten Stüven-Diercks: "In nur zwei Wochen haben wir 2.112 Unterschriften gesammelt von Bürgern die 'ja zum Einkaufszentrum in Himmelpforten' sagen." Kürzlich übergaben CDU-Politiker und Geschäftsleute aus Himmelpforten die Liste im Kreishaus in Stade an Landrat Michael Roesberg.

Ca. 60 Prozent der Unterschriften stammen laut Stüven-Dierks von Bürgern aus Himmelpforten, 30 Prozent aus der Samtgemeinde und der Rest aus sonstigen Orten. "Mit diesen Unterschriften möchten wir zum Ausdruck bringen, wie wichtig den Bürgern und auch den Geschäftsleuten das geplante Einkaufszentrum an der Bahnhofstraße im Ortskern ist", so Stüven-Dierks. "Es besteht die berechtigte Sorge, dass die Bahnhofstraße verwaist, sollte das Projekt nicht verwirklicht werden."

Wie das WOCHENBLATT mehrfach berichtete, stehen die Pläne der ostfriesischen Investorengruppe Bünting  auf der Kippe, zwischen Bundesstraße B73 und Bahnhofstraße ein Einkaufszentrum mit diversen Märkten und Großparkplatz zu errichten. Grund sind Einwände der Naturschutzbehörde des Landkreises Stade. Das Amt verwehrt unter Berufung auf Bundesrecht bislang die für das Projekt notwendige Ausnahmegenehmigung, weil es die artenschutzrechtlichen Interessen seltener Tier wie Waldohreulen, Dohlen und Fledermäuse nicht gewahrt sieht, die in dem im Planungsgebiet befindlichen Steinmetzwald leben.

Kreisbaurat Hermann Bode würdigt das demokratische Engagement der Himmelpfortener Aktivisten, merkt aber an, dass die Meinungsbekundung per Unterschriftenliste auf Ebene des Landkreises keine Relevanz habe. Gegenüber dem Landkreis müsse die Bünting-Gruppe nach wie vor nachweisen, dass das Einzelhandelsprojekt nicht auch mit Einschränkungen zu realisieren sei: Dazu zählten z. B. die Verlegung von Pkw-Stellplätzen auf ein Parkdeck und der Verzicht auf einen Fachmarkt.

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