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40 Flüchtlinge kommen in dieser Woche nach Stade

Das ehemalige Kreiswehrersatzamt (Foto: tp)

Kreiswehrersatzamt: Stadt bereitet Unterbringung von 160 Menschen aus Krisenregionen im Ex-Behördenhaus vor

tp. Stade. Im Erdgeschoss des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes in Stade sind die Vorbereitungen für die Unterbringung von Flüchtlingen abgeschlossen. Die Räume sind laut dem ersten Stadtrat Dirk Kraska bezugsfertig. Am Donnerstag erwartet die Stadt rund 40 Menschen aus Syrien und dem Irak, die in dem dreistöckigen Gebäude eine vorübergehende Bleibe bekommen werden.

Weitere 40 bis 60 Personen aus Krisenregionen kommen nächste Woche nach Stade. Insgesamt ist in dem Haus Platz für rund 160 Menschen. "Wir gehen davon aus, dass wir viele Familien unterbringen werden", so Kraska.

Während die Eltern mit ihren Kindern die mit Etagenbetten ausgestatteten Zimmer im Parterre beziehen, sollen parallel die handwerklichen Arbeiten weitergehen. Ende vergangener Woche waren Handwerker mit Elektroarbeiten beschäftigt. Kraska: "Wir arbeiten uns nach oben vor."

Auch das erste Obergeschoss des umfunktionierten Behördenbaus an der Albert-Schweitzer-Straße 16 ist für Flüchtlinge und Asylbewerber vorgesehen. Das zweite Obergeschoss beherbergt Gemeinschaftsräume für Sprachkurse und Besprechungszimmer für das Organisationsteam.

Der Erste Stadtrat lobt die vielen Ehrenamtlichen, die die Verwaltungsmitarbeiter unterstützen: "Sie leisten hervorragende Arbeit."

Ein Teil der in Kürze in Stade eintreffenden Flüchtlinge werden dezentral im gesamten Stadtgebiet untergebracht.