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A20-Gegner kritisieren "heimliche" Elbtunnel-Planung

Die Autobahngegner betrachten die Planungen weiterhin mit Skepsis

Planfeststellungsbeschluss für Autobahnabschnitt erlassen

(tp). Das Land Niedersachsen ist Schleswig-Holstein gefolgt und hat nun auch den Planfeststellungsbeschluss für seinen Abschnitt der Küstenautobahn A20 (früher A22) gefasst. Dabei geht es um den Bauabschnitt 8 der Autobahn zwischen Drochtersen und Glückstadt inklusive des geplanten neuen Elbtunnels.

"Doch denn der Beschluss steht auf wackeligen Füßen", sagt der Pressesprecher des Koordinationskreises der Initiativen und Umweltverbände gegen die A22/A20, Uwe Schmidt. "Klammheimlich" sei vor kurzem die Planung verändert worden. Der Elbtunnel-Abschnitt binde nunmehr an keine Straße mehr an und ende stumpf auf dem „Acker“. Solch ein "Planungstorso" habe vor Gericht keinen Bestand, so Uwe Schmidt. Die Gegner der A20 seien enttäuscht von dem Vorgehen. „Bürgerbeteiligung sieht anders aus“, stellt Schmidt fest. "Diese Elbtunnel-Planung wird scheitern."