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A20-Kritiker: "Autobahnplanung geht langwierigen Behördengang"

Protestschild gegen die Küstenautobahn in Hammah (Foto: tp)
(tp). Die Planungen der Küstenautobahn A20 (früher A22), die durch den Landkreis Stade führen soll, gehen ihren "langwierigen Behördengang" - nicht mehr und nicht weniger besage der so genannte "Gesehenvermerk" des Bundesverkehrsministeriums, der kürzlich erteilt wurde, meint Uwe Schmidt, Sprecher der Initiativen gegen die A20. Die Straßenbaubehörde dürfe jetzt das Planfeststellungsverfahren einleiten.

Der niedersächsische Verkehrsminister Olaf Lies sehe in diesem Gesehenvermerk offenbar einen „Meilenstein“ auf dem Weg zum Bau der A20. „Es bleibt das Geheimnis des Verkehrsministers, warum er diesem routinemäßigen Verwaltungsakt eine hohe Bedeutung beimisst“, wundert sich Uwe Schmidt. Ein Beispiel: Für den Abschnitt 6 bei Bremervörde sei die Zustimmungserklärung im Juni 2012 gegeben worden. Bis heute sei das Planfeststellungsverfahren jedoch bei Weitem nicht abgeschlossen.