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Alle gemeinsam für den Klimaschutz

bc. Stade. Der Klimaschutzbericht 2015 des Landkreises Stade liegt vor. Anhand einer Vielzahl von Beispielen dokumentiert das 58-seitige Papier Umweltschutz-Maßnahmen in der Region. Ziel ist es, Ursachen der Klimaveränderungen zu bekämpfen und sich an voraussehbare Folgen des Klimawandels anzupassen. „Fast alle Gemeinden sind unterschiedlichster Form schon in Sachen Klimaschutz aktiv“, sagt Kreisbaurat Hans-Hermann Bode. Das Spektrum der Klimaschutzbeiträge reiche von der Regionalplanung über die Gebäudewirtschaft bis hin zum individuellen Verhalten – etwa im schulischen Bereich.

So ermöglicht z.B. das Regionale Raumordnungsprogramm des Landkreises den Einsatz von regenerativer Energie in Form von Windkraft, ohne dass die Lebensqualität der Menschen darunter leide, so Bode. Als Beispiel für die Anpassung an die absehbaren Folgen des Klimawandels nennt der Kreisbaurat die über Jahre avisierte Erhöhung der Deiche an der Unterelbe.

Auch Energie- und Wasserwirtschaft in den kreiseigenen Liegenschaften wird – orientiert an den Zielen des Klimaschutzes – weiter entwickelt. Allein in diesem Jahr sind 600.000 Euro Investitionen für Energieeinsparungen vorgesehen.

Naturschutz und Landschaftsplanung leisten ebenfalls ihren Beitrag zum Klimaschutz. So trage beispielsweise die Wiedervernässung von Hochmooren zur Bindung des „Treibhausgases“ Kohlendioxid bei, erklärt der Kreisbaurat.

Als Beispiele für Klimaschutzanstrengungen rund ums Thema Mobilität nennt Bode das Anrufsammeltaxi, die Optimierung des Fahrrad-Verkehr und Einzelmaßnahmen wie den Einsatz von Elektromobilen in der Kreisverwaltung.

• Der Bericht ist unter www.landkreis-stade.de/klimaschutz im Internet zu finden.