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Angst vor Gift im Schotterberg

Am alten Güterbahnhof wird abgetragenes Material aus dem Gleisbett zwischengelagert

Umweltamt erteilt Entwarnung: Riesen-Halden am Güterbahnhof bestehen aus Gleisbaumaterial

tp. Stade. Ängste vor Umweltverschmutzung und Gesundheitsschäden durch möglicherweise giftige Substanzen schüren riesige, zum Teil mit Plane bedeckte Schutthalden auf dem Gelände des ehemaligen Gütebahnhofes in Stade. Besorgt wandten sich mehrere kritische Beobachter an den Umwelt-Aktivisten und Grünen-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Ulrich Hemke, der die Angelegenheit sofort der Kreisverwaltung meldete. Bei der Behörde erteilt man vorläufig Entwarnung. Laut Heiko Köhnlein, Chef des Kreis-Umweltamtes, handelt es sich um Schotter, der bei den Gleisbauarbeiten zwischen Stade und Himmelpforten anfällt. Das Material wird auf dem städtischen, von der DB-Netzagentur gepachteten Areal zwischengelagert und später recycelt.

Aller Wahrscheinlichkeit nach sei der Schotter, der auf der Bahnstrecke durch das von der Deutschen Bahn beauftragte Privatunternehmen Vereinigte Schotterwerke (VSW) erneuert wurde, weder giftig noch illegal, so Köhnlein. Vorsichtshalber würden Mitarbeiter der Abteilungen Abfallwirtschaft und Bodenschutz die zum Schutz vor Staubbelastung mit Folie bedeckten Schotterhügel in Augenschein nehmen.

Zwischenzeitlich hat der Landkreis die Bahn schriftlich um Informationen zu dem abgelagerten Material gebeten. Wenn die Stellungnahme eingegangen ist, will die Behörde die Öffentlichkeit informieren. Das WOCHENBLATT bleibt am Ball.