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Asylbewerber: Stade baut in Ottenbeck, Hagen und an der B73

Verwaltung setzt weiter auf dezentrale Unterbringung

tp. Stade. Die Stadt Stade setzt nach wie vor auf die dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern, von denen derzeit 400 in Stade leben. Angesichts der bis Januar 2016 erwarteten rund 300 zusätzlichen Flüchtlinge wird entsprechender Wohnraum knapp. Laut Erstem Stadtrat Dirk Kraska gibt es in den Wohnungen, die die Stadt für diese Zwecke vorsorglich angemietet hat, nur noch Platz weitere 113 Asylsuchende. Daher bittet die Stadt potenzielle Vermieter, sich im Rathaus zu melden. Zudem hat die Verwaltung eigene Bauprojekte angeschoben.

Im Gewerbegebiet Ottenbeck sind zwei Neubauten geplant. An der B73 (Ex-Abeckerei) steht ein Grundstück zur Verfügung. Dort wird im November das Fundament gegossen. Die Fertigstellung ist im ersten Quartal 2016 vorgesehen. In der Ortschaft Hagen sind es drei Baugrundstücke. Das Areal neben der Schule ist jedoch vorerst vom Tisch. Nach eigener Vorgabe will die Stadt Großunterkünfte vermeiden und pro Standort nicht mehr als 50 Flüchtlinge unterbringen.

• Wer Wohnraum für Asylbewerber frei hat, meldet sich bei der Stadt Stade (Lona Hollander), Tel. 04141 - 401513.