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Bürgermeister Hans Alpers-Janke verabschiedet sich in den politischen Ruhestand

Hans Alpers-Janke hat nach wie vor auf seinem Hof reichlich zu tun. "Ich bin hier der Pferdeknecht", sagt er
lt. Nottensdorf. lt. Nottensdorf. „Ich gehe mit einem guten Gefühl“, sagt Hans Alpers-Janke (67). Der Landwirt mit Meistertitel hat seine letzte Sitzung als amtierender Bürgermeister von Nottensdorf hinter sich und ist überzeugt, dass der neue Rat seine Arbeit gut machen wird.
Jetzt seien eben mal die anderen, die Jüngeren dran, so Alpers-Janke, der sich seit 1981 in der Lokalpolitik engagiert hat. 2001 wurde er per Losverfahren zum Bürgermeister gewählt. Die Entscheidung, das Amt trotzdem anzunehmen, sei ihm nicht ganz leicht gefallen, erinnert er sich. Dass er später zweimal einstimmig wiedergewählt worden sei, habe ihn aber in seiner Arbeit bestätigt.
Alpers-Janke gibt zu, dass er immer gerne Bürgermeister war und das Ansehen genossen hat, dass ihm die Bürger entgegen brachten. Wer den Vater von vier Töchtern kennt, weiß, dass er sich aber auch nie zu schade war, kräftig mit anzupacken, sei es beim Plakate kleben, dekorieren oder beim Ausführen kleiner Reparuturen.
Außerdem hat er während seiner Amtszeit zahlreiche Feste mitorganisiert. Auch auf dem eigenen Hof, den er mit seiner Frau Elisabeth 1979 von seinen Schwiegereltern erbte. 1980 übernahm das Paar den Milchviehbetrieb mit Ackerwirtschaft. Zu Hochzeiten waren bis zu 100 Milchkühe zu versorgen - ein anstrengender Fulltimejob.
Als Alpers-Janke 2001 Bürgermeister wurde, sattelte das Paar auf Pferde um und vermietet seitdem Boxen inklusive Betreuung an Pferdebesitzer.
„Und ich bin der Pferdeknecht“, sagt Alpers-Janke. Er hält u.a. den Stall sauber und füttert die Tiere. Sowieso sei auf einem Bauernhof immer etwas zu tun. Langeweile komme garantiert nicht auf.
Sollte doch mal etwas Zeit übrig sein, hat Alpers-Janke einen besonderen Traum. Der studierte Maschinenbauingenieur hätte gerne einen T1-VW-Bus oder einen anderen Oldtimer.
Und was sind die wichtigsten Ereignisse in seiner Bürgermeister-Laufbahn gewesen? Der Bau des Dorfgemeinschaftshauses, auch wenn der Weg dahin nicht ganz einfach gewesen sei. Per Bürgerentscheid hatten sich die Nottensdorfer damals gegen einen Anbau an das alte Dorfgemeinschaftshaus ausgesprochen und die Politiker mussten erstmal einen neuen Standort finden.
Der Bau des Kindergartens und die Einrichtung einer Krippe sei ebenfalls positiv für den Ort gewesen, sagt Alpers-Janke. Er hofft, dass auch die Grundschule erhalten bleibt.
Gespannt ist er außerdem, wie die Planungen für einen Sportplatz im Ort weitergehen. Wie berichtet, hatte der Rat in seiner letzten Sitzung dafür gestimmt, die entsprechenden Grundstücke zu erwerben.
Insgesamt sei Alpers-Janke sehr zufrieden mit der Entwicklung „seines“ Dorfes und froh über die große Unterstützung, die er stets von seiner Familie bekommen habe. Er freue sich nun auf frische Ideen des neuen Rates und des neuen Bürgermeisters, so Alpers-Janke.