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Bützflether fordern Lärmschutz ein

bc. Stade. Die Bürgerinitiative (BI) für eine umweltverträgliche Industrie kämpft für die Belange der Menschen in Stade-Bützfleth. Deswegen wollen die Mitglieder den Politikern im Ausschuss für Stadtentwicklung am Donnerstag, 13. November, (16 Uhr, Rathaus) genau auf die Finger schauen. Sie interessiert vor allem die Diskussion um den Bebauungsplan im Bützflether Industriegebiet nördlich der Johann-Rathje-Köser-Straße. Er soll geändert werden. Dort befindet sich u.a. das „AOS“-Gelände. Den Bürgern geht es vor allem um die Einhaltung des Lärmschutzes. Die Sitzung ist öffentlich.

Die BI geht davon aus, dass der B-Plan erneut ausgelegt wird. Hintergrund: Die BI hatte die Fassung von 2011 vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg gerügt, das OVG stellte schließlich Verfahrensfehler fest. „Damit steht die Stader Verwaltung zum zweiten Mal vor dem Dilemma, dass ihre Bauleitplanung nördlich der Johann-Rathje-Köser-Straße gescheitert ist“, sagt BI-Sprecher Hans Schmidt. Schon die Änderung des B-Planes für das Kohlekraftwerk von „GDF Suez“ hatte die BI erfolgreich juristisch angegriffen.

Schmidt: „Der BI geht es jedoch nicht darum, Formfehler aufzuzeigen, sondern wir wollen erreichen, dass die Bauleitplanung die Belange der Wohnbevölkerung in Bützfleth beachtet.“ Die Forderungen: Die Lärmbelastung muss auf das für Wohngebiete zugelassene Maß von 40 Dezibel begrenzt und der schon 1976 im B-Plan festgeschriebene Waldstreifen zum Schutz gegen Staub und Geruch endlich realisiert werden. Schmidt: „Das ist in 38 Jahren nicht geschehen.“