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Das hat Stades Bürgermeisterin Nieber in 2018 vor

Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber beschäftigt die Verrohung der Umgangsformen in den sozialen Medien (Foto: Stadt Stade)
bc. Stade. Neues Jahr, neues Glück: Das Jahr 2017 war für Stades Bürgemeisterin Silvia Nieber vermutlich das schwierigste in ihrer bishergen Amtszeit in der Hansestadt. Es gab unzählige Streitthemen wie z.B. die umstrittene Straßenausbau-Beitragssatzung und der Tenor in den bundesweiten Medien, aber auch verzwickte Themen wie den vermasselten Parkhaus-Neubau. Im WOCHENBLATT blickt die Rathaus-Chefin nun voraus. Das hat Nieber in diesem Jahr vor:
„Ich lebe jetzt seit fast sieben Jahren in Stade. In dieser Zeit habe ich die hier lebenden Menschen sehr schätzen gelernt. Insbesondere das großartige ehrenamtliche Engagement, das hier gelebt wird und entscheidend zur Lebensqualität in unserer Stadt beiträgt, beeindruckt mich bis heute. Aber auch die norddeutsche Herzlichkeit und gelebte Diskussionsfreudigkeit der Staderinnen und Stader macht das Leben in dieser Stadt aus. Dabei muss man nicht immer einer Meinung sein - gerade das Diskutieren unterschiedlicher Standpunkte macht eine Demokratie aus.
Wichtig dabei finde ich aber, dass Themen sachlich und respektvoll miteinander besprochen werden. Leider scheinen insbesondere in den sozialen Medien die Hemmschwellen für den respektvollen Umgang miteinander verloren zu gehen. Ich wünsche mir für 2018, dass wir achtungsvoll miteinander umgehen, viele Dinge kritisch konstruktiv besprechen und als Rat gemeinsam beschließen, um das Leben für alle Staderinnen und Stader weiterhin lebenswert zu gestalten.
Wichtige Schritte auf diesem Weg und für die Entwicklung unserer Stadt sind sicherlich die Eröffnung des neuen Einkaufszentrums am Pferdemarkt sowie der Baubeginn des Parkhauses in der Wallstraße. Beides sind wichtige Projekte für die Belebung und Stärkung der Innenstadt, über die sich sicher viele Bürgerinnen und Bürger freuen werden. Mit der Einführung der ersten Stunde kostenfreiem Parken haben wir hier schon einen ersten, wichtigen Schritt gemacht.
Insgesamt haben wir für 2018 viel vor: So sind für die hiesigen Schulen zahlreiche Investitionen geplant, wie beispielsweise die energetische Sanierung der Grundschule Bockhorster Weg, die umfangreichen Baumaßnahmen an der Realschule Camper Höhe mit beispielsweise Neubauten von Klassentrakten, Außenanlagen und einer Mensa sowie die umfangreiche Sanierung der IGS Hohenwedel. Auch die Parkpalette am Bahnhof werden wir mit einem Videoüberwachungssystem, optimierter Beleuchtung neu ausstatten und eine neue Lösung für das derzeitige Treppenhaus finden. Ebenso sind der Neubau der Kindertagesstätte in Schölisch, der Baubeginn des Boarding- Hauses, das Appartements für Studierende der PFH und Firmenmitarbeiter bietet, wichtige Strukturentwicklungen für unsere Stadt.
Aber auch das Thema Integration ist ein wichtiges Thema, an dem wir 2018 weiter arbeiten werden, um die hier lebenden Menschen gut zu integrieren und dafür zu sorgen, dass sie eine gleichberechtigte Teilhabe in unserer Gesellschaft haben.
Ich freue mich auf die vor uns liegenden Projekte in 2018 und danke an dieser Stelle auch sehr herzlich allen ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement, mit dem sie das Leben in unserer Stadt unterstützen und einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten.
Allen Staderinnen und Stadern wünsche ich viel Glück und Gesundheit für das Jahr 2018.“