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Denkmalgeschützter Heuweg wird im Frühjahr saniert

Der denkmalgeschützte Heuweg in Dollern wird im Frühjahr 2017 saniert. Einige Bäume müssen im Zuge der Maßnahme veraussichtlich gefällt werden (Foto: archiv)
lt. Dollern. Endlich kann es losgehen: die geplante Sanierung des denkmalgeschützten Heuweges in Dollern (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) soll im Frühjahr 2017 beginnen. Ein entsprechender Förderbescheid des Amtes für Landesentwicklung, auf den die Gemeinde noch gewartet habe, sei nun eingegangen, so Horneburgs Bauamtsleiter Roger Courtault auf WOCHENBLATT-Nachfrage.
Der 400 Meter lange, teilweise mit Feldsteinen gepflasterte Weg ist bereits seit Langem in einem schlechten Zustand. In Absprache mit der Denkmalschutzbehörde sollen im Zuge der Sanierung beiderseits des Feldsteinpflasters jeweils 80 Zentimeter breite Asphaltspuren geschaffen werden, um ihn auch für den landwirtschaftlichen Verkehr optimal nutzbar zu machen. Der Weg erhält dann eine Gesamtbreite von 4,30 Meter.
Die Kosten, an denen sich auch die vier betroffenen Anlieger beteiligen müssen, belaufen sich auf insgesamt 187.000 Euro. Einen Zuschuss in Höhe von 65.000 Euro gibt es vom Land für Landesentwicklung. Der Trinkwasserverband steuert weitere 33.000 Euro bei, weil im Rahmen der Baumaßnahme Leitungen erneuert werden sollen. Damit bleiben 35.000 Euro für die Gemeinde Dollern sowie 53.000 Euro für die Anlieger.
Roger Courtault schließt nicht aus, dass aufgrund der Verbreiterung des Heuweges einige der großen Bäume am Rand der kleinen Allee gefällt werden müssen. Es handele sich aber nicht um einen größeren Eingriff. Es seien auch Ersatzpflanzungen von insgesamt neun Bäumen an einem anderen Wirtschaftsweg im Bereich Rüstjer Weg/Issendorfer Weg geplant, so Courtault.