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Dorfgemeinschaftshaus Steinkirchen: Küche wird zum Lagerraum

Ortsbürgermeisterin Sonja Zinke ist stolz auf die Altländer Hochzeitsstühle, die im Dorfgemeinschaftshaus stehen. Wenn aber z.B. ein Flohmarkt stattfindet, fehlt ein Lagerraum für die Stühle
lt. Steinkirchen. Das Dorfgemeinschaftshaus in Steinkirchen wird seinem Namen auf jeden Fall gerecht. Das merkt jeder, der sich von Orts-Bürgermeisterin Sonja Zinke aufzählen lässt, für welche Zwecke das Mitte der 1970er Jahre gebaute Gebäude genutzt wird.
Hier treffen sich nicht nur die Schützen, der Spielmannszug und verschiedene Kreativ-Gruppen, das Rote Kreuz veranstaltet zudem Seniorennachmittage und es finden Deutsch-Unterricht, eine AWO-Beratung, das Internationale Frauenfrühstück, Musikunterricht sowie diverse Flohmärkte und Feste im Dorfgemeinschaftshaus statt. Außerdem buchen auch viele Bürger die Räumlichkeiten für private Feiern.
Grund genug für die Gemeinde Steinkirchen, das Haus auch für die Zukunft attraktiv zu halten. Der Bauausschuss hat deshalb kürzlich über einige Umbaumaßnahmen diskutiert. So soll eine der beiden Küchen zu einem dringend benötigten Lagerraum umfunktioniert werden. Die Küchenzeile wird in einem anderen Raum wieder aufgebaut.
"Wir müssen im Bestand arbeiten, ein Anbau würde insgesamt zu teuer werden", sagt Sonja Zinke. Sie hat bereits die Zusage des Fördervereins, einen Großteil der anfallenden Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen. Nicht zuletzt, weil auch der Förderverein von dem neuen Lagerraum profitieren wird.
Kürzlich hat die Sparkasse Stade-Altes Land dem Verein eine Bühne gestiftet. Für die gibt es aber bislang keine Lagermöglichkeit. Auch andere Nutzer des Dorfgemeinschaftshauses müssen teilweise ihr Material "irgendwo" abstellen, sagt Sonja Zinke - keine optimale Situation.
Umständlich sei auch, dass die Altländer Hochzeitsstühle oftmals aus Platzgründen auf einem Anhänger zwischengelagert werden müssen, wenn z.B. ein Flohmarkt oder ein Fest im Dorfgemeinschaftshaus stattfindet.
Zusätzlich zum Lagerraum werde angedacht, die Terrasse zu überdachen, so die Bürgermeisterin. Sie hofft, dass mit den Arbeiten noch in diesem Jahr begonnen werden könne. Es gelte aber noch zu prüfen, ob es womöglich Fördermöglichkeiten gebe.