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"Ein Bauprojekt, das alle wollen": Günstig wohnen in Stade

Einbau des Ecksteins: Maurermeister Thomas Steen (Mitte), Andreas Viebrock und Bürgermeisterin Nieber an der Celler Straße 3

Heidesiedlung: Mehrparteienwohnhäuser an der Celler Straße sind bezugsfertig


tp. Stade. tp. Stade. „Wir benötigen seit langem dringend Wohnraum für Menschen mit normalem Geldbeutel“, sagte Bürgermeisterin Silvia Nieber, sichtlich erfreut über zwei nagelneue Mietshäuser in der Heidesiedlung Riensförde: An der festlichen Eckstein-Legung der Mehrparteien-Wohnhäuser an der Celler Straße 1 und 3 nahmen Mitarbeiter der Stadt, des Bauunternehmens Viebrockhaus Harsefeld und der Wohnungsgenossenschaft Wohnstätte Stade teil.

Die Gäste nahmen interessiert die Gebäude mit den 62 modernen Wohnungen in Augenschein, die die Stadt 20 Jahre gemietet hat. Die Stadt subventioniert die Wohnungen mit Steuergeld, um sie auch für Empfänger von Transferleistungen erschwinglich zu machen.
Firmenchef Andreas Vie­brock hob beim Rundgang die „klassische Win-Win-Situation“ hervor: Keine Sorgen wegen Leerstands auf der Investoren-Seite und Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes auf Seiten der Stadt. „Es war übrigens eines der wenigen Bauprojekte, die alle wollen“, sagte Viebrock mit Blick auf die große Beliebtheit der Anlage, die
ganz ohne Widerstand realisiert werden konnte.

Zum Februar sind die beiden energiesparenden Gebäude mit 36 bzw. 26 Ein-, Zwei- und Dreizimmerwohnungen mit Kellerräumen bezugsfertig. Bei der Wohnstätte, in deren Händen die Verwaltung und Vermietung liegt, laufen die Besichtigungen. Die nach dem KfW-40-plus-Standard errichteten Häuser an der Celler Straße sind heiß begehrt. Laut Wohnstätten-Chef Dr. Christian Pape sind bereits mehr als ein Dutzend Wohnungen vermietet.

Der mit den Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach erzeugte Strom kann in Batterien im Keller gespeichert werden. Wärmepumpen, neueste Lüftungs- und Dämmtechnik und sparsame Elektrik halten die Nebenkosten niedrig. Das monatliche Sparpotenzial liegt laut Andreas Viebrock bei 1,50 Euro je Quadratmeter im Vergleich zu konventionellen Gebäuden.
Auf Wunsch der Stadt werden die Wohnungen - allesamt barrierefrei und mit flexiblen Grundrissen - zu etwa je einem Drittel an Bezieher von Transfereinkommen, an sogenannte Aufstocker bzw. Wohngeldbezieher sowie an freie Mieter vergeben.

Nach Viebrock-Manier setzten Maurermeister Thomas Steen, Andreas Viebrock und Bürgermeisterin Nieber den Eckstein mit den Koordinaten am Hauseingang an der Celler Straße 3. In einer Metallhülse wurde auch eine aktuelle WOCHENBLATT-Ausgabe eingemauert.