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Einheitliches Parken in der Stader City

Die Parkpalette am Bahnhof soll nach der Sanierung des Fahrbahnbelags mit besserer Beleuchtung weiter aufgewertet werden (Foto: tp)

Verwaltung plant Bewirtschaftungskonzept für die Innenstadt / Politische Diskussion beginnt im Januar

tp. Stade. Rund 3.500 - überwiegend gebührenpflichtige Parkplätze - gibt es in Stade. Nach Einschätzung des Ersten Stadtrates Dirk Kraska schöpfen die Innenstadtbesucher in Stade im Vergleich etwa zu Hamburg, aus einem reichen Pool an Stellplätzen, vorausgesetzt sie seien bereit, einige Minuten zum Ziel zu gehen.

Doch insbesondere in der City herrschen unterschiedliche Vorstellungen über Kosten und Dauer der Stellplatznutzung: Kunden wollen am liebsten vor der Ladentür parken, Berufstätige wünschen bequemes Parken nahe ihrer Arbeitsstelle und einige Geschäftsleute wollen Park-Rabatte für ihre Kunden. Nun will die Stadtverwaltung Ordnung ins Park-Wirrwarr bringen und entwickelt in Zusammenarbeit mit der Politik ein Parkraumbewirtschaftungskonzept: Die politische Diskussion beginnt am Mittwoch, 18. Januar, 18 Uhr, im Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr im historischen Rathaus.

Anstoß gab der begonnene Neubau des Parkhauses Stockhausstraße (Ex-Hertie, künftig Kaufhaus Neuer Pferdemarkt) mit rund 600 neuen Parkplätzen, darunter ein Anteil mietbarer Dauerparkplätze, die in rund einem Jahr zur Verfügung stehen sollen. Ziel des Parkraumkonzeptes ist es, für die verschiedenen Nutzer der Innenstadt Parken einfach, klar und verständlich zu halten.
Nach den vorläufigen Planungen sollen die gebührenpflichtigen Parkplätze innerhalb des Altstadtrings in der Parkgarage Am Sande, der Tiefgarage am Rathaus sowie im Parkhaus Am Pferdemarkt (Stockhausstraße) künftig eine einheitliche Gebührenstruktur und Taktung sowie Höchstparkdauer von zwei Stunden aufweisen.
Im Parkhaus Am Pferdemarkt sowie in der Parkgarage Am Sande soll das Parken innerhalb der ersten Stunde kostenlos sein. Weitere Rabatte im Rahmen des Stadtmarketings sollen davon unberührt bleiben.

Dauerparker sowie Beschäftigte sollen vermehrt auch die Parkpalette am Bahnhof nutzen. Die Parkpalette, die erst im Sommer eine teure, neue Oberflächenbeschichtung auf den Ebenen fünf und sechs erhielt, wird dafür mit verbesserter Beleuchtung im Treppenhaus und außen aufgewertet. Die Parkpalette soll mit dem Parkplatz an der Hospitalstraße tariflich gleichgesetzt werden.

Die Parkgarage Am Sande soll durchgängig geöffnet werden - verbunden mit einer Nachtpauschale. Für das Parkhaus Am Pferdemarkt soll diese Option geprüft werden.
Zudem werden die Parkpalette am Bahnhof, das neue Parkhaus Am Pferdemarkt und die Parkgarage Am Sande werden mit Wachdienst und Videoüberwachung ausgestattet.

Nicht zuletzt will die Stadt Stellplätze für moderne Elektrofahrzeuge bereitstellen.