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Elektronische Gesundheitskarte auch für Asylbewerber?

bc. Stade.Auf Antrag der Grünen beschäftigte sich der Kreistag in Stade mit der medizinischen Versorgung von Asylbewerbern. Dezernentin Nicole Streitz teilte mit, dass derzeit eine Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern prüft, ob es möglich ist, elektronische Gesundheitskarten auf Basis des Bremer Modells für alle Asylbewerber auch in Flächenländern wie Niedersachsen einzuführen. Derzeit ist es so, dass sich Asylbewerber vor einem Arztbesuch beim Sozialamt melden müssen. Ausnahmen gibt es z.B. für diejenigen, die eine sozialversicherungspflichtige Arbeit jenseits der 450 Euro-Grenze aufgenommen haben. Unter Umständen sind Asylbewerber auch als Familienangehörige gesetzlich krankenversichert.