Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Entscheidung über Edeka in Grünendeich soll bald fallen / Landkreis prüft Rewe-Gutachten

Hier an der L 140 zwischen Grünendeich und Hollern-Twielenfleth könnte ein neuer Supermarkt gebaut werden, wenn der Landkreis sein okay gibt
lt. Grünendeich. Bezüglich des Baus eines Edeka-Marktes in Grünendeich-Sietwende/Sandhörn will der Landkreis in den kommenden Tagen eine Entscheidung treffen. Das teilte Kreisbaurat Hans-Hermann Bode jetzt auf WOCHENBLATT-Nachfrage mit. Es habe Gespräche mit den Gemeinden Grünendeich und Hollern-Twielenfleth gegeben.
Derzeit werde zudem noch ein von der Supermarkt-Kette Rewe eingereichtes Gutachten gelesen und ausgewertet, so Bode. Es gebe verschiedene Sichtweisen auf das Vorhaben.
Der Kreisbaurat betonte aber, dass sich die zuständigen Landkreis-Vertreter eine eigene Meinung bilden werden. Es würden verschiedene Varianten geprüft. So sei es möglich, dass das Vorhaben eventuell etwas kleiner als geplant realisierbar wäre.
Das von der Rewe Group eingereichte Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass "das Edeka-Vorhaben in der Gemeinde Grünendeich (Samtgemeinde Lühe) nicht mit den Zielvorgaben der Niedersächsischen Landesplanung und Raumordnung vereinbar ist."
Es werde zudem mit einem Umsatzrückgang von 17 bis 18 Prozent für den Rewe-Markt in Steinkirchen und den Penny-Markt in Hollern-Twielenfleth gerechnet, heißt es in dem Gutachten weiter.
Wie berichtet, wird über einen möglichen Edeka-Markt in Grünendeich bereits seit Monaten diskutiert. Fest steht: Die Gemeinden Grünendeich und Hollern-Twielenfleth stehen hinter dem Vorhaben, zahlreiche Bürger befürworten die Pläne, der Deichverband ist bereit, das Grundstück an den Investor Jan Heimsoth aus Langwedel zu verkaufen und die Betreiber-Firma Edeka ist von dem Standort überzeugt. Konkrete Gespräche gibt es auch bereits mit den Inhabern des Edeka-Drewes-Marktes in Dollern.