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Erdbeerfeld für die Kicker? Gemeinde Nottensdorf berät über Sportplatz-Neubau

Auf diesem Feld an der B73 könnte ein neuer Sportplatz für die Nottensdorfer entstehen
lt. Nottensdorf. Einen ersten kleinen Schritt in Richtung Sportplatz-Neubau will die Gemeinde Nottensdorf am heutigen Mittwoch gehen. Bei der Ratssitzung um 20 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus steht die Aufstellung des Bebauungsplanes "Sportplatz" auf der Tagesordnung.
Wie berichtet, könnte der Sportplatz direkt an der B73 auf dem Erdbeerfeld am Freizeitpark entstehen. Der Standort kam im Frühjahr dieses Jahres erstmals ins Gespräch, nachdem sich zwei andere Standorte auf dem Gelände des Freizeitparks und neben dem Rastplatz an der B73 aus Kostengründen als nicht realisierbare Luftschlösser erwiesen hatten.
Noch gehört das entsprechende Grundstück der Gemeinde nicht, erklärt Nottensdorfs Bürgermeister Hans Alpers-Janke auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Es hätten aber private Vorgespräche mit den Eigentümern stattgefunden, die positiv verlaufen seien. Aussagekräftige Verhandlungen stünden aber noch aus.
Von den zuständigen Behörden habe die Gemeinde ebenfalls positive Signale für die Errichtung eines Sportplatzes auf dem "Erdbeerfeld" bekommen, so Alpers-Janke. Der Platz dürfe bloß nicht von der Bundesstraße aus erschlossen werden. Das sei aber ohnehin nicht geplant.
Mit dem Aufstellungsbeschluss wolle die Gemeinde nun die Planungen anschieben, sagt der Bürgermeister. Wichtig sei, im Anschluss die Grundstückssicherung voran zu treiben. Mit dem Rest müsse sich dann künftig der neue Rat, der sich im November zur konstituierenden Sitzung trifft, befassen. Hans Alpers-Janke wird das Thema dann nicht mehr als Orts-Bürgermeister, sondern als "normaler" Bürger verfolgen.
Pläne für den Bau eines Sportplatzes für die Fußball-Abteilung des Vereins "Noki in Action" gibt es bereits seit gut fünf Jahren. Neben Befürwortern und Unterstützern aus Gemeinde und Verein gibt es aber auch zahlreiche Gegner des Projekts. So mancher Anwohner befürchtet zuviel Lärm oder zu hohe Kosten. Andere Bürger zweifeln bei knapp 50 aktiven Fußballern grundsätzlich den Sinn eines Sportplatzes an, da die Kosten in keinem Verhältnis zur Zahl der Nutzer stünden.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Sportplatz insgesamt rund 470.000 Euro kosten würde - exklusive eines Gebäudes mit Duschen, Umkleideräumen und Toiletten. Die Idee: Zunächst sollen Sanitärcontainer geleast werden. Noki-Vertreter haben bereits zugesagt, vieles in Eigenleistung zu machen und Zuschüsse beim Kreissportbund einzuwerben.