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Flüchtlinge in Stade-Hagen: Stadt sucht MIetwohnungen

bc. Stade-Hagen. Mit diesem Lösungsweg können die Bürger in Stade-Hagen gut leben. Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD), Abteilungsleiterin Lona Hollander und der Fachbereichsleiter Dr. Andreas Schäfer haben jüngst im Rahmen einer Bürgerinformation die Herangehensweise der Stadt vermittelt, was die Unterbringung von Asylbewerbern in Hagen angeht.

Kern der Botschaft: Alle in Frage kommenden Unterbringungsmöglichkeiten müssten ausgeschöpft werden, bevor die Stadt neben der Grundschule ein Flüchtlingsheim neu bauen werde. In erster Linie suche die Stadt nach Wohnraum zur Anmietung. Lassen sich nicht genügend Miet-Wohnungen finden, werde die Stadt prüfen, welche Immobilien zum Kauf zur Verfügung stünden. Klappe auch das nicht, müssten geeignete Grundstücke zur Bebauung ausfindig gemacht werden, auf denen schon Baurecht vorherrsche.

Wie berichtet, hatte der Verwaltungsausschuss der Hansestadt einem Aufstellungsbeschluss für einen B-Plan neben der Schule bereits zugestimmt. Der Ortsrat in Hagen hatte diesen zuvor abgelehnt. Sein Argument: Das vorgeschlagene Grundstück sei nicht geeignet, da es eine potenzielle Erweiterungsfläche für die Schule sei. Bislang wurden Hagen keine Asylbewerber zugeteilt.

Nieber: „Der Aufstellungsbeschluss liegt bei mir fest verschlossen in der Schublade. Er wird nicht mehr angefasst, sofern wir eine andere Lösung finden.“