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"Gewässerschutz ganzheitlich sehen"

Antrag der Kreis-Grünen für die Landesdelegiertenkonferenz in Osnabrück

tp. Landkreis Stade. Die Grünen im Landkreis Stade haben auf ihrer Mitgliederversammlung in Harsefeld kürzlich den ganzheitlichen Gewässer- und Hochwasserschutz im gesamten Einzugsbereich von Flüssen am Beispiel der Este diskutiert und dazu einen Antrag für die Landesdelegierten-Konferenz in Osnabrück im November beschlossen.

„Am Beispiel der Este zeigt sich, dass die Umsetzung eines ganzheitlichen Gewässer- und Hochwasserschutzes schwierig ist, weil Kommunen oft nur ihren eigenen Bereich betrachten und auch das Land nicht mit der nötigen Entschlossenheit eingreift“, so die beiden Buxtehuder Kreisvorstandsmitglieder Rosina Riebel und Ata Shakoor. Eine Arbeitsgruppe der Grünen hatte sich zuvor mit dem Thema beschäftigt. An dem Entwurf war Guido Seemann maßgeblich beteiligt.

Nach Ansicht der Grünen im Kreisverband Stade wird bei Umsetzung der Buxtehuder Minideiche, Stahlspund- und Betonwände im Innenstadtbereich kein Fluss mehr durch die Stadt fließen, sondern ein Kanal. „Die Este hätte dann den Zweck, das Wasser schnell durch die Stadt zu leiten“, so Ralf Poppe. Die Folge sei, dass die Hochwassergefahr für die Gemeinden Jork und Cranz steige. Den Antrag unterstützen bereits die Grünen aus dem Nachbarkreis Harburg-Land.

• Zur Vortragsveranstaltung "Lügen und andere Wahrheiten - die deutschen Mythen der Eurokrise" von Harald Schumann laden die Grünen und das Attac – Netzwerk Stade/Buxtehude am Dienstag, 6. Oktober, um 19.30 Uhr ins Kulturforum am Hafen in Buxtehude ein. Eintritt frei.