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Grüne: "Festhalten am Kohlekraftwerk nicht nachvollziehbar"

(tp). Es sei nicht nachvollziehbar, dass der Stader Chemie-Riese Dow am geplanten Kohlekraftwerk festhalte, "wenn sich gleichzeitig große Energiekonzerne am liebsten von ihren Kohlekraftwerken trennen wollen“: Mit diesem Statement brachte Dr. Julia Verlinden, Grüne Bundestagsabgeordnete aus Lüneburg, kürzlich beim politischen Adventsfrühstück in Himmelpforten ihr Unverständnis zu dem Kraftwerksprojekt zum Ausdruck.
Verlinden äußerte zudem ihre Verwunderung über die wieder aufflammende Kritik am Atomausstieg und darüber, dass sich die Energiekonzerne vor den Kosten der Suche nach einem Endlager für den Atommüll aus der Verantwortung stehlen wollten: „Es wird schwer genug werden, eine geeignete Lagerstätte zu finden und diese auch sicher zu betreiben."
Auf die geplante "Suedlink"-Starkstromtrasse angesprochen, die auch durch den Landkreis Stade verlaufen soll, vertrat Verlinden den Standpunkt, dass die Erneuerung der Stromleitungen, die durch ganz Deutschland führen, dringend notwendig sei.