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Grünes Licht für das Landschaftshaus in Stade

Museums-Chef Dr. Sebastian Möllers

Kulturausschuss stützt Pläne fürs alte Heimatmuseum und den "Stade Beach" / Museumsverein modernisiert

tp. Stade. Auf breite Zustimmung stoßen die Aktivitäten des Unternehmers Philipp Heindl, der im Garten des alten Garnisonshauses am Holzhafen den „Stade Beach“ mit Beach-Club, Verleihstation fürs Steh-Paddeln ("Stand-up-Paddling"/SUP) sowie für Kajaks und Kanus aufbaut. Die Mitglieder des Kultur- und Tourismus-Ausschusses begrüßten Heindls Initiative durch alle Fraktionen.

Heindl, der zuvor zwei Jahre lang die SUP-Station am Stader Bahnhof betrieb, freut sich über 1.500 Freunde des SUP Club Stade auf Facebook unter www.facebook.com/supclubstade. „Wir scheinen hier gewollt zu sein.“ Heindl will das SUP-Revier vom Burggraben weiter die Schwinge und die Elbe erweitern.
Werbung fürs Steh-Paddeln macht Heindl in der "Langen Nacht", die am Freitag, 8. Juli, in der Altstadt gefeiert wird. An dem Abend startet er "das kürzeste SUP-Race der Welt" mit Szenegrößen.

Der Ausschuss gab zudem der Neufassung der aus dem Gründungsjahr 1977 stammenden Museumsvereins-Satzung sowie einer Aktualisierung der Partnerschaftsvereinbarung zwischen den drei Trägern - Stadt und Landkreis Stade sowie dem Stader Geschichts- und Heimatverein, statt. Dr. Sebastian Möllers, Direktor der Stader Museen - wird mit mehr geschäftlicher Entscheidungskompetenz ausgestattet. Künftig soll es z.B. möglich sein, einen Mäzen in den Vorstand aufzunehmen. Weiter ist mit der Neufassung eine Verschlankung des Vereins verbunden.

Die wesentlichen Sammlungen gehören dem Stader Geschichts- und Heimatverein. Insbesondere für die Lagerung der Exponate in der über die Jahre stetig modernisierten und erweiterten Ex-Bundeswehrkleiderkammer in Ottenbeck, aber auch für Personal, meldete Dr. Möllers erhöhten Finanzbedarf an. Der Ausschuss gewährte - vorbehaltlich der Zustimmung des Rates, 55.000 Euro jährlich. Einen Beitrag in gleicher Höhe hatte zuvor der Kreis-Kulturausschuss bewilligt.

Der Stader Kulturausschuss unterstützt den Geschichts- und Heimatverein um den Vorsitzenden Dr. Hans-Eckhard Dannenberg bei seinem Vorhaben, das denkmalgeschützte Heimatmuseum an der Inselstraße zu einem "Landschaftshaus" als Kulturzentrum mit Geschäftsstellen des Landschaftsverbands der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden, der Orgelakademie und des Vereins Nomine umzubauen. Dannenberg will viel Fördermittel für die rund 2,7 Millionen Euro teure Sanierung einwerben. Dabei legten sämtliche öffentliche Geldgeber Wert darauf, das die Stadt hinter dem Projekt stehe. Der Ausschuss stimmte daher - bei einer Enthaltung - dem "Letter of Intend" zu.