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Grundstein für das neue Rathaus in Steinkirchen ist gelegt

Trafen sich zur Grundsteinlegung: Bauherr Wilken Simonsen (v. li.), Architekt Karsten Heins und Samtgemeinde-Bürgermeister Michael Gosch
lt. Steinkirchen. Noch klafft ein riesiges Loch in der Ortsmitte Steinkirchens, wo derzeit das neue Rathaus der Samtgemeinde Lühe entsteht. Doch die ersten Mauern stehen bereits und auch ein weiterer Schritt ist jetzt getan: Am vergangenen Freitag wurde der Grundstein für das zweigeschossige Gebäude gelegt.
"Alles verläuft nach Plan", so Bauherr Wilken Simonsen. Gemeinsam mit Samtgemeinde-Bürgermeister Michael Gosch, Architekt Karsten Heins sowie zahlreichen Vertretern der Verwaltung und der Fraktionen kletterte er zuvor eine steile Leiter hinab, um eine mit Kleingeld und Zeichnungen gefüllte Kupferröhre einzumauern.
Simonsen bedankte sich in seiner Rede u.a. bei dem ehemaligen Bauamtsleiter Rolf Riggers. Dieser sei 2014 erstmals mit der Idee eines Rathaus-Neubaus auf dem Grundstück des Ex-Rewe-Marktes an ihn herangetreten und habe mit seiner Weitsicht und seinem Gefühl die Planungen maßgeblich vorangetrieben. Bis zur Fertigstellung des neuen Rathauses wird Riggers den Bau weiter begleiten, auch wenn er offiziell bereits im Ruhestand ist.
Ursprünglich hatte Grundstückseigentümer und Unternehmer Simonsen geplant, an der Stelle des Supermarktes ein weiteres Mehrfamilienhaus - so wie im hinteren Bereich - zu bauen.
Wie berichtet, zahlt die Samtgemeinde dem Bauherren einen Festpreis von 3,2 Millionen Euro für das Grundstück samt Gebäude. Das neue Rathaus soll optisch einen Abschluss des Marktes bilden, da es auf gleicher Linie mit den nebenstehenden Häusern gebaut wird. Auf 1.300 Quadratmetern Nutzfläche, inklusive des Kellers, werden ausreichend Räume für die Verwaltung, ein Ratsaal von rund 100 Quadratmetern und ein Service-Bereich im Erdgeschoss entstehen. In den Keller wird das Archiv, das momentan ausgegliedert ist, einziehen.
Was mit dem alten Rathaus passiert, ist noch offen. Zunächst war geplant, dass die Bücherei in den vorderen Teil einzieht. In die ehemaligen Räume der Bücherei würde dann die Schulmensa ziehen. Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass das alte Rathaus verkauft wird. Einige interessierte Käufer gibt es offenbar.