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Hafenstandort in Stadersand strategisch entwickeln

Das denkmalgeschützte Backsteingebäude in Stadersand steht neben der Wasserschutzpolizei

Stadt will Amtsgebäude kaufen

tp. Stadersand. Für den "Erwerb WSA Stadersand", einem Grundstück des Wasser- und Schiffahrtsamtes (WSA) an der Elbe in Stadersand, veranschlagt die Stadt Stade im aktuellen Haushaltsplan 360.000 Euro.

Bislang, so die städtische Pressesprecherin Myriam Kappelhoff, habe das WSA Hamburg als Bundesbehörde "immer nur angekündigt, den Standort aufgeben und verkaufen zu wollen". Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen: Das Amt verhandelt als erstes mit der Stadt über einen Kauf.

Aus Sicht der Stadt sei ein Ankauf der Fläche zwischen dem Restaurant Elblick und der Polizei mit dem denkmalgeschützen Haus, in dem sich Wohnungen befinden, wichtig, "um den Standort langfristig in Richtung Hafenwirtschaft entwickeln zu können", so Kappelhoff. Nach rechtskräftigem Bebauungsplan seien ausschließlich Nutzungen mit Hafenbezug zulässig. Für das sogenannte Betriebswohnen seien Ausnahmen zulässig. Wann tatsächlich der Verkauf beabsichtigt sei, hänge vom WSA ab.

Rund um das Areal besitzt die Stadt Stade bereits diverse Grundstücke und Gebäude. Langfristiges Ziel sei die strategischen Sicherung des Standortes an der Elbe. Im gewerblichen Bereich bietet sich laut Kappelhoff unter anderem eine Nutzung als Reedereistandort an.
Wegen des Risikos von Störfällen in der benachbarten Chemiefabrik Dow Chemical gelten auf dem Gelände besondere Sicherheitsbestimmungen.