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Hansestadt Stade plant neue Asylunterkünfte

bc. Stade. Die Stadt Stade plant den Bau von neuen Asylunterkünften. In Ottenbeck am Sophie-Scholl-Weg sollen zwei neue Häuser mit Platz für jeweils 50 Flüchtlinge errichtet werden. Die Ausschreibung läuft. Im Frühjahr sollen die Arbeiten starten. „Wir schaffen uns Optionen, wenn es Bedarf gibt“, sagt Bürgermeisterin Silvia Nieber (SPD). Für 2016 erwartet sie bis zu 700 neuankommende Flüchtlinge.

Nach der geplanten Unterbringung von 150 Asylbewerbern im Kreiswehrersatzamt (wie berichtet) sind die Häuser in Ottenbeck die nächsten Großunterkünfte in Stade. Was jedoch nicht heißt, dass die Stadt grundsätzlich vom Prinzip der dezentralen Unterbringung abrückt. „Wir müssen uns aber absichern“, so Nieber. Deswegen habe die Stadt das Grundstück gekauft. Künftig sollen die Menschen dort von einer Sozial-Betreuung profitieren.

Auch in der Ortschaft Hagen wird Bauland für Flüchtlingsunterkünfte geschaffen. Neben dem Sportplatz könnte eine entstehen. Dafür muss der Bebauungsplan geändert werden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung gab jetzt grünes Licht. „Wir haben darüber im Ortsrat diskutiert. Mit diesem Standort gab es kein Problem“, sagt Bürgermeister Hans Blank. Maximal 44 Bewohner sollen an der Stelle in Hagen ein Quartier finden. Auch ein verwaister Spielplatz in einem Hagener Wohngebiet, der nicht angenommen wird, soll einem Haus für Flüchtlinge weichen. Darüber will der Ortsrat aber noch einmal diskutieren.