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Helmut Dammann-Tamke kritisiert Ulrich Hemke

lt. Stade. Als "verbiestert" (Plattdeutsch: verrannt oder wider besseren Wissens sich in etwas festbeißen) bezeichnet der CDU-Landtagsabgeordnete Helmut Dammann-Tamke seinen Stader Kreistagskollegen Ulrich Hemke (Grüne).
Hemke habe offenbar Probleme damit, demokratisch gefällte Kreistagsbeschlüsse zu akzeptieren.
Dammann-Tamke spielt damit auf einen Leserbrief von Ulrich Hemke zum Thema Küstenautobahn A 20 an, der am Mittwoch, 6. März, im WOCHENBLATT abgedruckt war. Hemke äußert sich darin kritisch zur "Regionalkonferenz Küstenautobahn", die kürzlich im Stader Kreishaus stattfand.
Dammann-Tamke weist darauf hin, dass der Stader Kreistag im Oktober 2012 mit eindeutiger Mehrheit von 41 Stimmen (CDU/SPD/FWG/FDP jeweils geschlossen) einen Beschluss zum Thema Küstenautobahn A20 gefasst hat. Darin wird der Landrat explizit aufgefordert, an die Verwaltungsspitzen der benachbarten Landkreise heranzutreten und unter Einbeziehung der regionalen Wirtschaftsverbände Aktivitäten im Hinblick auf eine schnelle Realisierung der A20 zu unternehmen.
Nachdem die Grünen mit ihrem Antrag auf Nichtbefassung gescheitert waren, mussten sie erkennen, so Dammann-Tamke, dass insbesondere die beiden großen Fraktionen von CDU und SPD in großer Verantwortung für die Thematik aufeinander zugegangen waren, Formulierungen abgestimmt hatten und am Ende gemeinsam die Beschlussempfehlung tragen konnten. Das sei genau das, was der Bürger und Wähler bei unterschiedlichen Positionen von demokratisch gewählten kommunalen Vertretern bzw. Fraktionen erwarte.
Wenn die Grüne-Fraktion und insbesondere ihr Vorsitzender damit ein Problem hätten, sollten sie dies auf anderem Wege kundtun, als den Landrat persönlich anzugreifen. Dies sei schlechter Stil.